Ruhestand im Ausland – was geschieht mit den Steuern?

Ruhestand im Ausland - was geschieht mit den Steuern?

Ruhestand in der wärme geniessen.

Viele Bürger und Bürgerinnen der Schweiz entscheiden sich für den Ruhestand im Ausland. Auch Migranten und Migrantinnen träumen schon seit langem davon wieder in die Heimat zurückzukehren und den Ruhestand in der Nähe der Verwandte geniessen. Nachdem man jahrelang dafür gearbeitet hat, soll dieser Wunsch auch in Erfüllung gehen. Doch vorher gibt es noch einige Punkte zum Abklären. Es stellt sich z.B. die Frage was mit den Steuern geschieht.

Du kannst selber entscheiden auf welches Konto deine AHV-Rente überwiesen werden soll, die Steuern zahlst du in dem jeweiligen Land des Kontos. Die AHV-Leistungen werden in der Landeswährung von dem Überweisungskonto ausbezahlt.

Migranten und Migrantinnen haben nur Anspruch auf die AHV-Rente im Ausland, wenn die Schweiz ein Sozialversicherungsabkommen mit ihrem Heimatland hat. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine Rückvergütung der AHV-Beiträge zu beantragen, leider hat man in den meisten Fällen nur das Recht auf eine Teilrückvergütung.

Wozu brauche ich eine Budgetplanung?

Der erste Schritt, um Schulden zu vermeiden, ist die Aufstellung eines Budgets!

Wer über ein Einkommen verfügt und Geld ausgibt, egal ob Lernende, Einzelverdiener oder Familien, sollte ein Budget erstellen, um seine Finanzen erfolgreich zu organisieren und zu managen. Dabei gilt die Faustregel: Nie mehr Geld ausgeben, als du effektiv zur Verfügung hast. Wichtig ist auch, Geld für die Ferien, das Sparkonto und die Steuern zu sparen!

Das Budget hilft dir, deine Finanzen im Griff zu haben. So siehst du auch sofort, wenn deine Ausgaben höher sind als deine Einnahmen. Du erkennst genau, wo die Ausgaben zu hoch sind und wo noch allfälliges Sparpotential vorhanden ist.

Ein Budget bringt auch einen besseren Überblick über zukünftige Ausgaben, wenn du zum Beispiel eine Weiterbildung machen willst oder sich deine aktuelle Lebenssituation verändert.

Gerade der Eintritt ins richtige Berufsleben birgt finanzielle Risiken. Es ist toll, plötzlich so viel mehr Geld als während der Lehre oder des Studiums zu haben! Da kann man sich doch gleich ein paar Wünsche erfüllen und das Geld ausgeben! Leider wird aber die nächste Steuerrechnung mit Sicherheit ins Haus flattern und um einiges höher ausfallen als vorher, weil ja das Einkommen gestiegen ist. Sie muss bezahlt werden und wenn du sie nicht mit einberechnest, also budgetierst, wirst du eine böse Überraschung erleben. Du kannst aber in der Regel bei der Steuerbehörde eine Anpassung deiner provisorischen Steuerrechnungen verlangen. Dieser Antrag kann je nach Kanton in schriftlicher Form oder telefonisch gestellt werden.

Wende dich an deine Wohngemeinde wenn du Hilfe beim Ausfüllen deiner Steuern brauchst!

Wie viele Steuern zahlt man im Kanton Aargau?

Kennst du das Wasserschloss der Schweiz? Dort vereinigen sich die drei Flüsse Aare, Reuss und Limmat. Dieses Gebiet im Kanton Aargau ist landschaftlich geschützt und die Wassermassen, die dort zusammen kommen, sind beeindruckend. Die zahlreichen Aargauer Thermalquellen, z.B. in Bad Zurzach und Schinznach-Bad, sind bekannt und locken viele Besucher an.

Der Kanton Aargau ist der grösste Industriekanton der Schweiz: 34% der Beschäftigten arbeiten in der Industrie. Der Kanton Aargau zählt 662’224 Einwohner. Er ist in elf Bezirke gegliedert, die total 213 Gemeinden umfassen, von A wie Aarau bis Z wie Zuzgen.

Im Jahr 2015 hat der Kanton Aargau 2‘341 Millionen Franken an Steuergeldern eingenommen. Von diesen Einnahmen stammt der grösste Teil, nämlich rund 70%, von den natürlichen Personen.

Lernende und Personen mit sehr niedrigen Einkommen müssen auch Steuern bezahlen.

Hier ein paar Berechnungsbeispiele zur Belastung durch Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern für eine alleinstehende Person ohne Kinder mit eigenem Haushalt und ohne Vermögen mit Wohnsitz im Aargau.

  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 12’500 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 20’000 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 50’000 Franken pro Jahr bezahlt sie 3’835 Franken Steuern.

Willst du wissen, in welche Bereiche der Kanton Aargau sein Geld investiert?
Im Jahr 2014 floss der grösste Anteil, ein Drittel aller Ausgaben, in den Bereich Bildung, nämlich1723 Millionen Franken. Am wenigsten Geld wurde für den Bereich «Kultur, Sport und Freizeit, Kirche», nämlich 75 Millionen Franken aufgewendet.

Falls du mehr Informationen zum Ausfüllen deiner Steuererklärung benötigst, kannst du dich jederzeit an deine Gemeinde wenden!

Wie werden Lotterie- und Totogewinne besteuert?

Wie werden Lotterie- und Totogewinne besteuert?

Gewinne aus Glücksspielen in der Schweiz sowie im Ausland sind in allen Kantonen steuerpflichtig. Dazu gehören auch Gewinne aus Sportwetten. 35% des Gewinns werden vom Veranstalter der Lotterie als Verrechnungssteuer an die Eidgenössische Steuerverwaltung überwiesen. Diese wird bei korrekter Deklaration des Gewinnes in der Steuererklärung wieder zurückerstattet.

Die Steuersätze und steuerfreie Gewinne sind je nach Wohnkanton unterschiedlich.

Für mehr Informationen zum Ausfüllen deiner Steuererklärung kannst du dich an deine Gemeinde wenden!

10 Spartipps für das Ausfüllen der Steuererklärung

10 Spartipps für das Ausfüllen der Steuererklärung

10 Spartipps für deine Steuern!

cash.ch hat zehn wertvolle Tipps zusammengefasst die du dir für die nächste Steuererklärung merken musst. Das Ausfüllen der Steuererklärung ist jedes Jahr eine mühsame Aufgabe womit sich jeder erwerbstätiger Schweizer beschäftigen muss. Dabei gibt es auch eine erfreuliche Seite an der ganzen Sache, mit den folgenden Steuertipps kannst auch du Geld sparen.

Einer davon sind die Fahrkosten die praktisch jeder abziehen kann, denn jeder muss ja irgendwie zur Arbeit kommen. Es spielt keine Rolle ob du mit dem Fahrrad, Tram oder Auto zu Arbeit fährst, du kannst die Kosten dafür abziehen.

Auch Gesundheitskosten können je nach dem abgezogen werden, selbst bezahlte Arzt- und Zahnarztbesuche sind abzugsfähig vom steuerbaren Einkommen.

Möchtest du erfahren was du sonst noch alles beim Ausfüllen der Steuererklärung abziehen kannst? Auf cash.ch findest du alle zehn Tipps mit den wichtigsten Infos.

Hier geht’s zur Übersicht!

Abzug von Spenden

Wenn du während des Jahres für gemeinnützige Organisationen Geld gespendet hat, darfst du den Betrag in der Steuererklärung abziehen. Welche Organisationen zugelassen sind, wie hoch der Pauschalabzug ist, wie viel maximal abgezogen werden kann und wie hoch die Spende mindestens sein muss, ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich.

Spenden an Hilfswerke mit dem ZEWO-Gütesiegel

Spenden können sowohl bei der direkten Bundessteuer wie auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern abgezogen werden, sofern sie an ein ZEWO-zertifiziertes Hilfswerk erfolgt sind.

Welche Spenden sonst noch abgezogen werden können, und wie du deine Steuererklärung ausfüllen musst, erfährst du bei deiner kantonalen Steuerverwaltung.

Wissenswertes zur Steuererklärung

Wissenswertes zur Steuererklärung!

Welche Unterlagen brauche ich?

Eine gute Vorbereitung erleichtert und beschleunigt das Ausfüllen der Steuererklärung. Es ist ratsam, vor Beginn bzw. bereits während des laufenden Jahres folgende Unterlagen zu sammeln und bereitzuhalten:

  • Lohnausweis
  • Kontoauszüge der Bank oder Post
  • Belege zu den Wertschriften
  • Belege der Beiträge in die Säule 3a (freiwillige Vorsorge)
  • Belege besonderer Einzahlungen in die 2. Säule (Pensionskasse BVG; die ordentlichen Beiträge sind auf dem Lohnausweis ausgewiesen)
  • Zusammenzug der Krankheitskosten
  • Zusammenstellung der Berufskosten
  • Belege zu Weiterbildungen
  • Spendenbelege
  • Für Wohneigentümer: alle Unterlagen zu Liegenschaftssteuer, Schuldzinsen, Rechnungen für Unterhalts- und Renovationsarbeiten, Betriebs- und Verwaltungskosten usw.

Tipps

  • Prüfe genau, was du abziehen kannst – die Wegleitung gibt Auskunft.
  • Reiche nur ausdrücklich verlangte Belege und Bestätigungen mit der Steuererklärung ein – die übrigen Belege sind für eine allfällige Nachfrage durch die Steuerbehörde bereitzuhalten.
  • Ehepaare füllen eine gemeinsame Steuererklärung aus – beide Ehegatten müssen die verlangten Unterschriften leisten.
  • Warte mit der Einreichung der Steuererklärung nicht bis zum letzten Termin – die definitive Veranlagung wird umso früher möglich und die Ratenrechnungen können genauer erstellt werden.
  • Nutze die Möglichkeit, die Steuererklärung mit einer Software oder online auszufüllen.

Abzüge

Die Steuergesetze lassen verschiedene Arten von Abzügen zu. Die Abzüge sowie deren Höhe sind von Kanton zu Kanton verschieden. Welche Kosten können abgezogen werden?

  • Gewinnungskosten (Kosten, die zur Erzielung eines Einkommens aufgewendet werden wie Fahrkosten zum Arbeitsort, Mehrkosten für die Verpflegung etc.),
  • allgemeine Abzüge wie AHV-, IV-Beiträge, Vorsorgebeiträge, Beiträge an Kranken- und Lebensversicherungen, Abzug für die Kinderbetreuung durch Dritte, Zuwendungen an Institutionen mit gemeinnützigem Zweck sowie private Schuldzinsen,
  • Sozialabzüge wie Kinderabzug, persönlicher Abzug sowie Abzug für unterstützungsbedürftige Personen,
  • vom Vermögen können entstandene Schulden abgezogen werden.

Wer ist für den Lohnausweis zuständig?

Für was wird der Lohnausweis benötigt und wer ist dafür zuständig?

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, den Angestellten einen Lohnausweis auszustellen. Darin müssen sie sämtliche Vergütungen angeben.

Den Lohnausweis erhältst du in der Regel Anfang Jahr. Wenn er fehlerhaft ist, musst du den Arbeitgeber kontaktieren.

Wenn du mehrere Arbeitsstellen hast, musst du für jede Stelle einen Lohnausweis beilegen. Allenfalls muss der Lohnausweis bei einem früheren Arbeitgeber auch angefordert werden.

Unterschiedliche Regeln
Der Lohnausweis ist für den Arbeitnehmer bestimmt. Mehrere Kantone kennen die Lohnmeldepflicht. Dort müssen die Arbeitgeber den Lohnausweis direkt der kantonalen Steuerverwaltung zustellen.  Steuerpflichtige müssen ihren Lohnausweis nur noch dann beilegen, wenn ihr Arbeitgeber ausserhalb des Kantons ist.

Wir hoffen, dass wir dir beim ausfüllen deiner Steuererklärung behilflich waren!

Neue App hilft dir beim Ausfüller der Steuererklärung

Steuererklärungs App

Jetzt hilft dir eine App beim Ausfüllen der Steuererklärung!

Dank der neuen TaxitEasy App, die von der Firma TCO Technologies AG aus Flims lanciert wurde, wird das Ausfüllen der Steuererklärung jetzt noch einfacher. Nachdem du die App heruntergeladen hast musst du dein persönliches Profil erstellen. Danach werden dir einige Fragen gestellt zu Bereichen wie Einkünfte, Abzüge oder Vermögen. Anhand dieser Angaben werden die angegebenen Daten dann automatisch elektronisch in die passenden Zeilen auf der Steuererklärung eingetragen.

Mit der App kannst du notwendige Belege wie Lohnausweis, Krankenkassen-Abrechnung oder der Ausweis für die Säule 3a ohne Problem einscannen. So verlierst du den Papierkram nicht und hast alle wichtigen Belege zusammen. Nachdem alle Schritte erledigt sind, kannst du deine fertige Steuererklärung überprüfen, ausdrucken, unterschreiben und abschicken.

Für den Anfang wird die App in den Kantonen Zürich und St. Gallen getestet.

Welche Belege muss ich mit der Steuererklärung einreichen?

Im Juli 2016 wurde ein neues Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens verkündet. Jeder Steuerzahler war bis anhin verpflichtet, bestimmte Belege mit der Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Ab 2017 wurde aus der Belegpflicht eine sogenannte Belegvorhaltepflicht. Was bedeutet das? Wer seine Steuererklärung abgibt, ist nicht mehr verpflichtet, Belege mit einzureichen. Trotzdem müssen die Belege gesammelt und aufbewahrt werden, denn bei Bedarf kann das Finanzamt die Unterlagen nachfordern.

Das neue Gesetz trat zwar am 1. Januar 2017 in Kraft, die Änderungen gelten aber erst für Belege, die 2017 gesammelt werden. Diese werden im Steuerjahr 2018 mit der Steuererklärung 2017 eingereicht.

Demnach sollten folgende Nachweise, im Original, der Steuererklärung beigelegt und die Kopien zuhause aufbewahrt werden:

  • Bescheinigungen über Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld
    Die Bescheinigungen erhältst du von der Behörde, die dir das Geld gezahlt hat.
  • Steuerbescheinigungen über Kapitalertragsteuer oder Zinsabschläge zum Beispiel aus Aktienfonds
    Wird von der Bank in der Regel automatisch geschickt. Alle Einkünfte aus Kapitalvermögen musst du in der Anlage KAP eintragen.
  • Spendenbescheinigungen bzw. Zuwendungsbestätigungen
    Übrigens steht dir nicht nur für eine Geldspende eine Quittung zu, sondern auch für Sachspenden oder sogar für die gespendete Zeit! Spenden werden in den Mantelbogen auf Seite 2 eingetragen.
  • Nachweis von außergewöhnlichen Belastungen
    Dazu zgehören z.B. Krankheitskosten, Pflege- und Pflegeheimkosten, Unterhaltskosten, Beerdigungskosten etc. Außergewöhnliche Belastungen müssen im Mantelbogen auf Seite 3 eintragen werden.
  • Nachweise einer Behinderung
    Das sind in der Regel entweder ein Schwerbehindertenausweis oder ein Feststellungsbescheid. Beides stellt das zuständige Versorgungsamt aus. Diese Ausgaben gehören in den Mantelbogen auf Seite 3.
  • Nachweis der Unterhaltsbedürftigkeit
    Diese Ausgaben für Unterhaltszahlungen werden in die Anlage Unterhalt eingetragen.
    Wenn Unterhalt für ein Kind gezahlt wird, muss in der Regel keine Kindergeldbescheinigung beigelegt werden. Solltest du allerdings doch dazu aufgefordert werden, bekommst du diese bei der Familienkasse.
  • Studienbescheinigung
    Wenn dein Kind studiert sollte die sogenannte Immatrikulationsbescheinigung beiliegen.
  • Bescheinigung über geleistete Altersvorsorgebeiträge
    Dazu zählt hauptsächlich die sogenannte Riester-Rente. Die Bank oder Versicherung schickt die Bescheinigung automatisch zu. Die Kosten für Altersvorsorgebeiträge gehören in die Anlage AV.
  • Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen
    Wenn du die Arbeitnehmersparzulage beanträgst musst du die Anlage VL einreichen. Das ist eine Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen, die vom betreffenden Anlageinstitut jährlich zugeschickt wird.Du kannst dich auch an deine Gemeinde wenden, um dir beim Ausfüllen deiner Steuererklärung helfen zu lassen.

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Selbstanzeigen bei Steuerhinterziehung

Steuererklärung Schweiz

Die Anzahl an Selbstanzeigen hat eine Rekordhöhe erreicht.

Im Rahmen des Abkommens zum automatischen Informationsaustausch in Steuerbelangen, können sich zahlreiche kantonale Steuerbhörden über zusätzliche Steuereinnahmen im Wert von vielen 100 Millionen Franken freuen. Grund dafür: viele Steuerpflichtige haben sich zu einer Selbstanzeige entschlossen.

Hat man früher Steuerhinterzieher strafrechtlich streng verfolgt, bieten die Steuerbehörden seit dem Jahre 2010 die Möglichkeit strafloser Selbstanzeigen, wobei Steuerpflichtige selbst ihre „Steuersünden“ den Beamten beichten. So kann jeder Bürger einmalig sein Schwarzgeld bekanntgeben, ohne mit einer Busse rechnen zu müssen. Der entgangene Steuerbetrag sowie die Verzugszinsen müssen jedoch nachträglich entrichtet werden.

Gemäss einer Umfrage bei den Steuerverwaltungen hat die Anzahl von Steueranzeigen markant zugenommen, viele melden für das Jahr 2016 eine Rekordzahl. Und dies auch mit hohen Beträgen: So zahlte beispielsweise eine einzelne Person im Kanton Luzern 4,5 Millionen Franken an Nachsteuern. Im Kanton Genf hat sich die Zahl an Strafanzeigen gar verdoppelt.

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Was geschieht wenn ich die Steuererklärung nicht abgebe?

Was geschieht wenn ich die Steuererklärung nicht abgebe?

Abgabetermin der Steuererklärung

Der Abgabetermin der Steuererklärung ist in den meisten Kantonen ende März, dieser Abgabetermin gilt aber nur für angestellte Personen. Die selbstständig Erwerbende haben für das Ausfüllen der Steuererklärung zwei weitere Monate Zeit, das Ausfüllen und die Aufbereitung der Unterlagen nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Wenn du einige Wochen zu spät dran bist, hat das in den meisten Fällen keine Konsequenzen. Die Steuerverwaltungen werden im März überhäuft mit den vielen Steuererklärungen und sind darum auch froh wenn nicht alle auf einmal versendet werden, sie hätten keine Zeit zum alle Steuererklärungen durchzugehen.

Weisst du schon im Voraus dass du diesen Termin so oder so nicht einhalten kannst, dann kannst du vorzeitig eine Fristverlängerung beantragen. In manchen Kantonen musst du aber für diese Dienstleistung eine Gebühr bezahlen.

Wird die Steuererklärung gar nicht eingereicht, dann schickt dir das Steueramt eine Erinnerung die z.B. im Kanton Bern nicht kostenlos ist. Wenn diese Erinnerung ignoriert wird gibt es eine Busse und man wird vom Steueramt eingeschätzt. Die Busse kann mehreren Tausend Franken kosten.

Jetzt wo du weisst was dich in diesem Falle erwartet, ist es keine schlechte Idee wenn du dich an einen Steuerprofi wendest.

Probiere es hier aus und spare Geld!