Nebeneinkünfte richtig versteuern

Das Steueramt macht in keinem Fall eine Ausnahme, wenn es um das Einkommen aus einem Nebenverdienst geht. Es muss in voller Höhe in der Steuererklärung angegeben werden. Bei Zuwiderhandlungen können teils empfindliche Strafen ausgesprochen werden. Auf einen nicht deklarierten Nebenverdienst muss man im Zweifelsfall nämlich nicht nur die geschuldeten Steuern nachzahlen, sondern für diese auch noch Verzugszinsen entrichten.
Obendrauf gibt es dann noch eine Strafsteuer – die reicht beispielsweise im Kanton Zürich vom einfachen bis zum dreifachen der geschuldeten Steuern. Entscheidend bei ihrer Bemessung ist, ob die Steuerhinterziehung vorsätzlich begangen wurde, um welche Summen es sich handelt und welche Finessen man sich hat einfallen lassen.Wer sein Einkommen aus dem Nebenerwerb ordentlich beim Steueramt deklariert, kann darauf allerdings – wie beim Haupterwerb – Abzüge für Berufsauslagen geltend machen

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