Direkte und indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Welche Steuern sind direkt und welche undirekt?

Der Kanton darf nur Steuern erheben, falls der Bund diese Steuer nicht ausschliesslich für sich in Anspruch nimmt. Dafür muss der Kanton der Gemeinde die Erlaubnis geben über die Steuern die die Gemeinde erheben darf.

Direkte Steuern

  • Einkommenssteuer von natürlichen Personen: Zum Einkommen gilt das Einkommen aus selbstständiger sowie unselbstständiger Erwerbstätigkeit.
  • Vermögenssteuer von natürlichen Personen: (beweglich) Barschaften, Wertschriften, Bankguthaben, Auto, (unbeweglich) Grundstücke, Vermögen, Lebens- und Rentenversicherungen sowie das investierte Vermögen in einem Geschäfts- oder Landwirtschaftsbetrieb
  • Gewinnsteuer von juristischen Personen: Der Gewinn das in einem Geschäftsjahr erreicht wurde.
  • Kapitalsteuer von juristischen Personen: Vermögenssteuer
  • Kopf-, Personal- oder Haushaltsteuer: Wird von volljährigen oder erwerbstätigen Personen in den Kantonen Zürich, Luzern, Uri, Nidwalden, Solothurn, Schaffhausen, Tessin, Waadt, Wallis und Genf verlangt.
  • Lotteriegewinnsteuer: Lotterien und ähnliches
  • Erbschaftssteuer: Vermögensübergang an die Erben
  • Schenkungssteuer: damit die Erbschaftssteuer nicht leicht umgangen werden kann
  • Grundstückgewinnsteuer: der Gewinne von einem verkauften Grundstück
  • Liegenschaftssteuer: wird auch Grundstücksteuer genannt
  • Handänderungssteuer: Eigentumsübergang von einem Grundstück
  • Kantonale Spielbankenabgabe: der erspielte Bruttospielertrag von Spielbanken in den Casinos
  • Kirchensteuer: Steuern der reformierten, römisch-katholischen oder christkatholischen Kirche

Indirekte Steuern

  • Motorfahrzeugsteuer: Motorfahrzeuge und Anhänger
  • Hundesteuer: je nach Grösse oder Gewicht des Hundes fallen die Steuern unterschiedlich aus
  • Vergnügungssteuer: öffentlichen Veranstaltungen
  • Kantonale Stempelsteuer: Urteile, Ausweisschriften, Registerauszüge, Prozessschriften, Gesuche, Rekurse, Verträge, Testamente und Quittungen
  • Lotteriesteuer: Lotterien und Tombolas

Mehr Steuern zahlen wenn man nahe am Arbeitsort wohnt

Mehr Steuern zahlen wenn man nahe am Arbeitsort wohnt

Welche Berufskosten hast du?

Der Kanton Bern streicht in der Steuererklärung die Berufskosten, für die Berufstätigen die nahe vom Arbeitsplatz wohnen. Es dürfen beim Ausfüllen der Steuererklärung nur noch die Kosten abgezogen werden, die auch wirklich getätigt werden. Zu diesen Kosten gehören z.B. die Fahrkosten, Weiterbildung oder die Verpflegungskosten. Laut Yvonne von Kauffungen, Sprecherin der Steuerverwaltung des Kantons Bern, soll es keine Erhöhung der Steuern sondern um den Wegfall eines teilweise ungerechtfertigten Steuergeschenks. Auf diese Weise können die Steuerpflichtigen Steuern sparen die tatsächlich hohe Berufskosten haben. Mehr Steuern zahlen dafür diejenigen die geringe Berufskosten haben.

Um herauszufinden zu wem du gehörst, folgen einige Beispiele:

  • Ist deine Wohnung auch dein Arbeitsplatz? Brauchst du kein Auto oder ein ÖV-Abo für den Arbeitsweg? Zusätzliche Kosten für Verpflegung hast du auch nicht? Dann kannst du Strenggenommen nicht einmal die Kosten für ein Velo, dass du für den Arbeitsweg benötigst, beim Ausfüllen der Steuererklärung abziehen.
  • Wenn du mit dem Velo oder dem Mofa zur Arbeit fährst, darfst du den Abzug geltend machen. Auch wenn du zu Fuss gehst, gilt dieser Abzug. Nebst diesem Abzug, kommt noch die Verpflegung dazu die ebenfalls abgezogen werden kann.
  • Besitzt du ein ÖV-Abo für den Arbeitsweg? Dann sparst auch du Steuern.
  • Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, darf nur die Kosten abziehen die anfallen würden mit einem ÖV-Abo. Wenn aber der Berufstätige mehr als 30 Minuten spart mit dem Auto oder keine Möglichkeit hat mit dem ÖV zur Arbeit zu fahren, kann diese Kosten vollständig vom Einkommen abziehen.
  • Wohnst du aus beruflichen Gründen während der Woche an einem anderen Ort, darfst du diesen Kosten mit den Fahr- und Verpflegungskosten abziehen.

Steuerabzüge in Zürich

Steuerabzüge Zürich

Steuern sparen, was kann man abziehen?

Es ist wieder so weit, die Steuererklärung muess ausgefüllt werden. Um den Steuerbetrag zu senken, kannst du einige Punkte abziehen. Jedoch ist jeder Kanton und Gemeinde unterschiedlich geregelt, was die Abzüge anbelangt. Auf der folgenden Liste, zählen wir dir die wichtigsten Abzüge im Kanton Zürich auf.

 

 

 

 

  • Arbeitsweg (ÖV-Abo, ein Velo oder ein Töffli)
  • Verpflegung (bis zu 3’200.- im Jahr)
  • Sparzinsen und Versicherungsprämien (Zinsen von Sparkonten oder Prämien für die Krankenversicherung, Unfallversicherung und Lebensversicherung)
  • Spenden (Organisationen und Institutionen)
  • Dritte Säule
  • Krankheitskosten
  • Kreditzinsen
  • Erwerbstätigkeit beider Ehepartner (maximal 13’400.-)
  • Fremdbetreuung von Kindern (Tagesmütter oder Krippen)
  • Alimente und Unterhaltsbeiträge (Unterhaltsbeiträge für Ex-Partner und Kinder)
  • Pauschalabzug (Für Kinder und unterstützte Personen)

Es lohnt sich die Steuererklärung genau zu prüfen oder sogar von einem Profi ausfüllen lassen, so spart man jedes Jahr Steuern.