Erbschaftssteuer – Die Besteuerung von Erbschaften

Erbschafssteuer

In den meisten Kantonen wird eine Erbschaftssteuer entrichtet.

Nebst Einkommen und Vermögen müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung viele weitere Posten angegeben werden, so auch die Erbschaft. So wird eine Erbschaftssteuer von jenen Personen entrichtet, die als Erben einen Nachlass übernehmen. Die Erbschaftssteuer zählt zu den Rechtsverkehrssteuern, weil sie an Übertragungen von Vermögensrechten anknüpfen. Als Berechnungsgrundlage gilt der Wert des übertragenen Vermögens, wobei Zuwendungen von persönlichen Gegenständen oder persönlicher Hausrat nicht darunter fallen. Die Erbschaftssteuer wird dabei nicht vom Bund, sondern von einigen Kantonen und Gemeinden erhoben.

Die Art der Besteuerung variiert, jedoch ist es in der Regel so, dass für Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft sowie Nachkommen und Stief- oder Pflegekinder von der Erbschaftssteuer befreit sind. Falls eine Steuer behoben wird, abhängig vom jeweiligen Kanton, so hängt die Höhe zum einen vom Vermögensbetrag sowie dem Verwandtschaftsgrad zwischen dem Erben und der verstorbenen Person ab. Dabei gilt grundsätzlich: je enger der Verwandtschaftsgrad, desto tiefer der Steuerbetrag.

Der einzige Kanton, der keine Erbschaftssteuer erhebt ist der Kanton Schwyz. Auch der Kanton Obwalden möchte die Erbschaftssteuer im Jahre 2017 abschaffen, um seine Steuer-Attraktivität zu steigern. Somit besteuern die meisten Kantone Erbschaften. Eine Einführung bei der Bundessteuer ist kein Thema, eine entsprechende Initiative wurde im vergangenen Jahr abgelehnt.

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Brauche ich einen Berater für das Ausfüllen der Steuererklärung?

Brauche ich einen Berater für das Ausfüllen der Steuererklärung?

Steuerprofi – ja oder nein?

Füllst du dieses Jahr deine Steuererklärung selber aus oder überlässt du diese mühsame Aufgabe einem Steuerprofi? Beide Optionen haben Vor- und Nachteile:

Wenn man die Steuererklärung selber ausfüllt spart man die Kosten für den Steuerprofi. Der Nachteil ist ganz klar der Aufwand. Das Ausfüllen der Steuererklärung nimmt viel Zeit und Nerven in Anspruch, auch alle Unterlagen müssen gesammelt werden. Ausserdem bietet fast jeder Kanton eine elektronische Steuererklärung. Das ist eine Software die man kostenlos herunterladen kann, diese erleichtert dir das Ausfüllen der Steuererklärung. Mit der elektronischen Steuererklärung kann man auch Fehler vermeiden und Abzüge gehen nicht vergessen weil diese bereits erfasst sind. Nachdem du die die Software angewendet hast, werden die Daten gespeichert und können im darauffolgenden Jahr wieder verwendet werden. Mit dieser Anwendung wirst du die Steuererklärung nach dem ersten Mal noch viel schneller erledigt haben. Du bist aber nicht ganz alleine auf dich gestellt wenn du Steuererklärung elektronisch ausfüllst, offene Fragen beantworten dir die Hotline oder eine Auflistung mit den meist-gestellten Fragen.

Hast du aber überhaupt keine Zeit für die Steuererklärung, empfehlen wir dir einen Steuerprofi. Du gibst ihm den Papierkram und er erledigt für dich die Steuererklärung. Der Steuerprofi muss natürlich bezahlt werden aber der Profi hilft dir dabei, gezielt zu sparen.
Bei speziellen Fällen wie z.B. Heirat, Scheidung, Berufswechsel, Stellenverlust, grössere Erbschaften, Pensionierung, Kauf oder Verkauf von Immobilien soll man am besten einen Steuerprofi holen denn solche Angelegenheiten gehören nicht zum Alltag und können beim Ausfüllen der Steuererklärung nicht korrekt vermerkt werden.

Es ist schon sehr verlockend wenn man sich überlegt wieviel Zeit man mit dem Steuerprofi sparen kann, doch diese Variante ist mit Kosten verbunden. Ob sich diese Ausgaben lohnen kann jeder selber entscheiden.

Schenkungssteuer

Schenkungssteuer

Wann muss ich die Schenkungssteuer bezahlen?

In der Schweiz erheben die Kantone (ausser Kanton Schwyz) die einmalige Schenkungssteuer aber nur ab einem bestimmten Wert und Verwandtschaftsgrad von Schenkendem und Beschenktem. Diese Steuern gehören zu den direkten Steuern und müssen von dem Beschenkten beim Ausfüllen der Steuererklärung angegeben werden. Die Schenkungssteuer dient dazu, dass die Erbschaftssteuer nicht all zu leicht umgangen werden können.
Man ist von der Schenkungssteuer befreit wenn es sich um eine Schenkungen an die öffentliche Hand oder soziale Organisationen handelt. In einigen Kanton sind auch die Ehepartnern und direkten Nachkommen zum Teil von der Schenkungssteuer befreit.

Aber was ist eine Schenkung überhaupt? Bei einer Schenkung handelt es sich um Zuwendungen unter Lebenden ohne eine Gegenleistung von dem Beschenkten zu erwarten, wie z.B. die Überschreibung von Grundbesitz oder Unternehmensanteilen.

Steuerhinterziehung

Steuerhinterziehung

Schwarzgeld besser freiwillig melden

Überlege dir lieber zwei Mal bevor du dich für die Steuerhinterziehung entscheidest. Es ist nur von Vorteil für dich wenn du beim Ausfüllen der Steuererklärung alles so angibst wie es auch tatsächlich ist. Im ersten Moment sparst du vielleicht Geld aber wenn der Staat dahinter kommt, wird es teuer für dich. Du schuldest dem Staat die Nachsteuern und die Verzugszinsen, ausserdem erwartet dich eine Busse. Es kann sogar bis zu einer Gefängnisstrafe kommen, wenn die Firmenbilanz oder der Lohnausweis gefälscht werden. Solche Fälle übernehmen dann die Strafbehörden.

Es kann durchaus sein, dass du in der Vergangenheit die Steuererklärung nicht ganz korrekt ausgefüllt hast und dies jetzt bereust. In solchen Fällen ist die beste Entscheidung, sich selber anzuzeigen. Seit 2010 ist man straflos bei der ersten Selbstanzeige, danach muss man aber mit Bussen oder sogar mit einem Strafverfahren rechnen.

So wie man Schmuck, Immobilien oder Geld erbt, erbt man auch eine Steuerhinterziehung erben. Um keine Busse zu erhalten, sollte man die Hinterziehung gleich anzeigen. Leider fallen trotzdem Nachsteuern an.

Also merke dir, Lügen haben kurze Beine und wenn es auskommt, hast du vielleicht Schwarzgeld gespart aber für die Strafe greifst du ganz tief in die Tasche.

Wie spare ich Steuern?

Steuern sparen

Kurz vor Schluss Stuern sparen!

Es geht nicht mehr lange und die neue Steuererklärung wird in deinem Briefkasten liegen. Auch wenn es nicht mehr lange geht, um Steuern zu sparen ist es noch nicht zu spät. Nutze jetzt die letzten Wochen und spare viel Geld!

Beim Ausfüllen der Steuererklärung solltest du die folgenden Punkte angeben um Steuern zu sparen:

  • Pendlerabzüge: Jetzt oder nie! Deinen Arbeitsweg kannst du nur noch dieses Jahr abziehen. Als Pendler kannst du ab 2016 nur noch bis 3’000.- abziehen.
  • Umziehen: Ziehst du im Dezember noch aus der um? Bei der Steuererklärung spielt es eine grosse Rolle in welchem Kanton du dein Wohnsitz am 31. Dezember hast, denn es gilt der Steuersatz des letzten eingetragenen Wohnortes. Evtl. lohnt es sich für dich, wenn du die Anmeldung am neuen Wohnort im Januar erledigst. Beachte dabei jedoch, welche Fristen für die Anmeldung gelten.
  • Renovieren: Es gibt viele ältere Häuser und Wohnungen die schlechte Wohnbedingungen haben. In solchen Fällen besteht ein Energiesparpotenzial. Renovierungen sind sehr teuer, dafür gibt es vom Bund und Kanton jedoch Steuererleichterungen.
  • Dritte Säule: Ziehe vor dem 31. Dezember den Betrag der Säule-3a-Konto von deinem Einkommen ab und spare somit Steuern.
  • Spenden: Hast du gemeinnützige Vereine, Hilfswerke oder Parteien finanziell unterstützt? Dann kannst du auch diese Beträge mit einer Quittung bei der Steuererklärung von deinem Einkommen abziehen.
  • Schenkung oder Erbvorbezug: Damit ältere Menschen die Steuern senken können, muss die beschenke Person den Betrag in der Steurerklärung angeben. Wenn es sich um Kinder handelt können die Eltern ein zinsloses Darlehen zulassen.
  • Arztrechnungen: Hast du für deine Arzt- oder Zahnarztrechnungen mehr als 5% von deinem Nettoeinkommen bezahlt? Dann kannst du auch diese Rechnungen für die Steuererklärung angeben.
  • Kirche: Möchtest du aus der Kirche austreten? Schreibe noch dieses Jahr den Kündigungsbrief und spare Steuern. 

Befolge diese Punkte und du wirst sicherlich Steuern sparen.

Steuern für Rentner

Steuern für Rentner

Wie spare ich als Rentner Steuern?

Als Einkommen muss die AHV- und IV-Renten deklariert und versteuert werden. Die Säule 2, 3a und 3b werden zu einem speziellen Steuersatz besteuert.

Möchtest du mehr über die Steuern von Rentner erfahren, damit du mit deiner Steuererklärung richtig viel Geld sparen kannst? Dann folgen jetzt wichtige Steuertipps für dich:

  • Wenn du ein grosses Vermögen geerbt hast, musst du dich auf die Erbschaftssteuern in deinem Kanton achten. Sind die Erbschaftssteuern sehr hoch, solltest du den Kanton wechseln um Steuern zu sparen. Im Kanton Schwyz ist es am günstigsten.
  • Fehlt dir das Geld um eine neues Haus zu kaufen oder renovieren? Dann kannst du einen vorzeitigen Kapitalbezug aus deiner Pensionskasse tätigen. Das Pensionskassengeld kann in Raten bezogen werden, somit wird die Progression gebrochen und die Gesamtbelastung wird gesenkt.
  • Lege das Einkommen aus Immobilien oder Wertschriften so an, dass keine oder nur geringe Kapitalerträge erkennbar sind.
  • Beziehe dein Pensionskassenkapital als Kapital, sonst wird deine BVG-Rente als Einkommen versteuert.