Wie hoch ist die Hundesteuer?

Wie hoch die Hundesteuer ausfällt, ist sehr unterschiedlich, was im Land schon oft für Probleme gesorgt hat. So ist die komplette Berechnung der Steuer für die Haltung von einem oder mehreren Hunden für viele betroffene Personen nicht transparent genug. Während einige Orte „nur“ 50.- pro Jahr berechnen, gibt es ebenfalls Städte, die mit 165.- für die gleiche Hunderasse für Unmut sorgen. Ausserdem finden oft Erhöhungen der Steuer statt, ohne diese begründen zu können. Aus diesem Grund kam es sogar schon vor, dass Petitionen unterschrieben wurden, um dagegen anzugehen.
Möchte man nicht nur einen, sondern mehrere Hunde halten, so wird es richtig teuer. In vielen Orten der Schweiz wird eine Art Lenkungsabgabe berechnet. Das bedeutet, dass jeder weitere Hund doppelt oder sogar dreimal so viel kostet, wie das erste Tier. Das hat vor allem den Grund, dass die Anzahl der Hunde beschränkt werden soll.
Bei wieder anderen Ortschaften des Landes zählt die Rückenhöhe, was bedeutet, dass Hundehalter für Hunde ab einer Rückenhöhe von 40 Zentimeter 20.- oder mehr obendrauf zahlen müssen. Das hängt damit zusammen, dass die Tiere natürlich auch mehr Hundehaufen auf den Strassen sowie den Gehwegen hinterlassen.

Muss ich für meinen Hund Steuern zahlen?

Hundebesitzer bezahlen für ihre Vierbeiner Steuern. Die Hunde müssen ab einem bestimmten Alter oder nach einem Zuzug bei der Wohngemeinde angemeldet und im Falle eines Wegzugs oder Todes wieder abgemeldet werden. Ist der Hund registriert, wird die Hundesteuer jährlich von den Kantonen und / oder von den Einwohnergemeinden erhoben. Je nach Kanton bezahlen Hundehalter unterschiedlich hohe Steuern. In den meisten Kantonen bestehen zahlt man weniger oder gar keine Steuern für Blindenhunde und Rettungshunde.

Will man die Kosten für Hundesitter und AHV für den Hund von den Steuern abziehen, geht das leider nicht, denn die Ausgaben gelten als  private Lebenshaltungskosten.

Hundesteuern in der Schweiz

Hundesteuern

Steuern für Hunde

Haustiere sind in der Schweiz alles andere als günstig, auch Hunde werden ab einem bestimmten Alter oder nach einem Zuzug bei der Wohngemeinde angemeldet. Die Abmeldung muss in einem Todesfall oder im Falle eines Wegzugs getätigt werden. Sobald der Vierbeiner registriert ist, wird jährlich vom Kanton oder von der Einwohnergemeinde die Hundesteuer erhoben, diese sind von Kanton zu Kanton je nach Grösse oder Gewicht des Hundes unterschiedlich.
Wenn es sich aber um einen Blindenhund oder Rettungshund handelt, gibt es in den meisten Kantonen eine Steuererleichterung oder Steuerbefreiung.

Hier findest du die Hundetaxen für deine Gemeinde!

Direkte und indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Welche Steuern sind direkt und welche undirekt?

Der Kanton darf nur Steuern erheben, falls der Bund diese Steuer nicht ausschliesslich für sich in Anspruch nimmt. Dafür muss der Kanton der Gemeinde die Erlaubnis geben über die Steuern die die Gemeinde erheben darf.

Direkte Steuern

  • Einkommenssteuer von natürlichen Personen: Zum Einkommen gilt das Einkommen aus selbstständiger sowie unselbstständiger Erwerbstätigkeit.
  • Vermögenssteuer von natürlichen Personen: (beweglich) Barschaften, Wertschriften, Bankguthaben, Auto, (unbeweglich) Grundstücke, Vermögen, Lebens- und Rentenversicherungen sowie das investierte Vermögen in einem Geschäfts- oder Landwirtschaftsbetrieb
  • Gewinnsteuer von juristischen Personen: Der Gewinn das in einem Geschäftsjahr erreicht wurde.
  • Kapitalsteuer von juristischen Personen: Vermögenssteuer
  • Kopf-, Personal- oder Haushaltsteuer: Wird von volljährigen oder erwerbstätigen Personen in den Kantonen Zürich, Luzern, Uri, Nidwalden, Solothurn, Schaffhausen, Tessin, Waadt, Wallis und Genf verlangt.
  • Lotteriegewinnsteuer: Lotterien und ähnliches
  • Erbschaftssteuer: Vermögensübergang an die Erben
  • Schenkungssteuer: damit die Erbschaftssteuer nicht leicht umgangen werden kann
  • Grundstückgewinnsteuer: der Gewinne von einem verkauften Grundstück
  • Liegenschaftssteuer: wird auch Grundstücksteuer genannt
  • Handänderungssteuer: Eigentumsübergang von einem Grundstück
  • Kantonale Spielbankenabgabe: der erspielte Bruttospielertrag von Spielbanken in den Casinos
  • Kirchensteuer: Steuern der reformierten, römisch-katholischen oder christkatholischen Kirche

Indirekte Steuern

  • Motorfahrzeugsteuer: Motorfahrzeuge und Anhänger
  • Hundesteuer: je nach Grösse oder Gewicht des Hundes fallen die Steuern unterschiedlich aus
  • Vergnügungssteuer: öffentlichen Veranstaltungen
  • Kantonale Stempelsteuer: Urteile, Ausweisschriften, Registerauszüge, Prozessschriften, Gesuche, Rekurse, Verträge, Testamente und Quittungen
  • Lotteriesteuer: Lotterien und Tombolas