Was ist die Quellensteuer?

Was ist eine Quellensteuer?

Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder L müssen in der Schweiz eine Quellensteuer bezahlen. In diesem Fall zieht der Arbeitgeber die anfallenden Steuerkosten direkt vom Lohn ab und es fallen für den ausländischen Arbeitnehmer keinerlei Zusatzaufwände an. Mit dem Quellensteuerabzug sind alle Steuerpflichten abgegolten, sofern das Bruttojahreseinkommen unter 120’000.- liegt.
Es ist möglich – unabhängig von der Höhe des Einkommens und des Vermögens -, eine sogenannte Quellensteuerkorrektur zu beantragen, damit ein gewisser Anteil der Quellensteuer zurückerstattet wird.
Es gibt zwei Fälle, in denen zusätzlich zur Quellensteuer auch noch eine normale Steuererklärung ausgefüllt werden muss:
-Wenn das Bruttojahreseinkommen mehr als 120’000.- beträgt, muss eine normale Steuererklärung – eine sogenannte nachträgliche Veranlagung – ausgefüllt werden. Dies gilt auch für Ehepaare: Sobald eine Person mehr als 120’000.- brutto verdient pro Jahr, muss das Ehepaar eine zusätzliche Steuererklärung ausfüllen.
-Wer Erträge aus Wertschriften, Liegenschaften, Alimenten oder Selbstständigkeit ausweisen kann oder Vermögen hat oder Lotterie-Gewinnen erwirtschaftet, muss in jedem Fall eine ergänzende Veranlagung vornehmen – unabhängig von der Höhe des Einkommens.

Steuern vom Lohn abziehen und Schulden vermeiden?

Jeder 10. Haushalt hat Steuerschulden. Mit einem Lohnabzug liesse sich dies vermeiden.

Wer seine Steuererklärung ausfüllt, aber die Steuerrechnung nicht bezahlt, hat Steuerschulden. Und das sind in der Schweiz nicht Wenige. Gemäss Sébastien Mercier von der Schuldenberatung Schweiz haben Klienten im Schnitt über 60’000 Franken Schulden. Rund ein Drittel davon sind Steuerschulden.

Entgegen aller Voruteile, sind nicht nur Personen und Haushalte mit tiefem Einkommen von Steuerschulden betroffen. Auch Paare mit einem hohen Einkommen und Steuerschulden von mehr als 100’000 Franken lassen sich beraten. Dennoch gelingt es Besserverdienenden eher, Vereinbarungen mit Steuerämtern zu schliessen. Auch das Bundesamt für Statistik zeigt: Eine von zehn Personen wohnt in einem Haushalt mit Steuerschulden. Oftmals bleiben die Steuern bei Jungen zwischen 18 und 24 Jahren offen. In der Schweiz werden so jedes Jahr im Schnitt rund ein Prozent aller Steuern abgeschrieben, das sind rund 1,3 Milliarden Franken.

In vielen Ländern ist das Steuersystem anders. In den meisten angrenzenden Staaten ziehen die Arbeitgeber die Steuern vom Lohn ab, was in der Schweiz der sogenannten Quellenbesteuerung (Besteuerung z.B. für Ausländer ohne Niederlassungsbewilligung) entspricht. Viele Experten sind der Meinung, dass eine solche Regelung für alle Steuerpflichtigen eine Entlastung wäre.

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Was ist die Quellensteuer?

Die Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgerechnet.

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die vor allem bei ausländischen Arbeitnehmenden, Arbeitnehmer ohne Niederlassungsbewilligung C oder im Ausland lebenden Künstlern und Sportlern oder Empfänger von Verwaltungsratsentschädigungen und Vorsorgeleistungen entrichtet wird. Die Berechnung der kantonalen Quellensteuer erfolgt in der Regel aus dem Durchschnitt der Steuersätze aller Gemeinden. Die Berechnung erfolgt immer vom Bruttogehalt inklusive aller Zulagen. So fällt das Ausfüllen der Steuererklärung weg.

Bei der Quellensteuer wird der Steuerbetrag direkt vom Arbeitgeber bzw. Versicherer abgezogen.

Dies sind die wichtigsten Punkte:

  • Die Quellensteuer wird vom Bruttolohn inkl. aller Zulagen berechnet und ist je Kanton unterschiedlich
  • Bei der Quellensteuer gibt es diverse Tarife: Für alleinstehende Steuerpflichtige ohne Kinder, Steuerpflichtige mit Kinder, Verheiratete Steuerpflichtige sowie alleinerziehende Steuerpflichtige
  • Der Steuertarif wird vom Steueramt der Gemeinde ausgewählt und definitiv verfügt
  • Der Arbeitgeber zieht die Quellensteuer monatlich ab und überweist diese direkt an das jeweilige kantonale Steueramt
  • Auf der Lohnabrechnung wird die Quellensteuer ausgewiesen
  • Die Quellensteuer ist bei steuerlicher Veranlagung aufgrund DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) mit vielen Ländern anrechenbar

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Die Quellensteuer in der Schweiz

Quellensteuer Schweiz

Einkommen ausländischer Arbeitnehmenden unterliegt der Quellensteuer.

Bei der Besteuerung von Steuerpflichtigen und somit auch beim Ausfüllen der Steuererklärung werden viele Faktoren berücksichtigt. So spielt auch die Nationalität, bzw. die Niederlassungsbewilligung eine wichtige Rolle.

Ausländische Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und Niederlassungsbewilligung C deklarieren ihr Einkommen und Vermögen mit der normalen Steuererklärung wie Schweizer Bürger. Ansonsten unterliegen ausländische Personen, die in der Schweiz arbeiten, einer besonderen Besteuerung – nämlich der Quellensteuer. Die Quellensteuer ist eine Steuer, die direkt vom Einkommen abgezogen wird.

Als steuerpflichtig gelten in diesem Fall Personen, die entweder ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben aber die Bewilligung C (noch) nicht besitzen, oder Personen, welche keinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben aber hier arbeiten. Letzteres sind meist Grenzgänger, Wochenaufenthalter, Referenten, Sportler, Künstler etc. Die Quellensteuer wird meist direkt durch den Arbeitgeber verrechnet.

Die Quellensteuertarife sind je nach Kanton unterschiedlich. Grundsätzlich ist es aber so, dass wenn das Einkommen eines Quellensteuer-Pflichtigen eine Limite erreicht (in fast allen Kantonen 120’000 Franken), nachträglich eine ordentliche Veranlagung für das gesamte Einkommen und Vermögen durchgeführt wird.

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Steuern sollen zukünftig direkt vom Lohn abgezogen werden

Steuererkllärung ausfüllen

Steuern künftig direkt vom Lohn abziehen

Politiker aus Zürich und Basel wollen das kantonale Steuersystem verändern und fordern, dass die jährliche Steuer in Zukunft direkt vom Lohn abgezogen wird. Dies soll den Bürgern nicht nur das mühselige Ausfüllen der Steuererklärung ersparen, sondern auch viele Menschen vor der Schuldenfalle schützen.

In der Schweiz machen Steuerschulden einen hohen Anteil finanzieller Schulden aus. Deshalb befürwortet in diesem Zusammenhang auch die Schuldenberatung Schweiz die Forderung der Politiker. Viele kämen so erst gar nicht in eine missliche Lage, weil die Steuerschuld so bereits beglichen wäre.

Trotz der Vorteile ist der Widerstand relativ gross. Der Bund hat sich gegen eine flächendeckende Quellenbesteuerung ausgesprochen, womit es an den Kantonen liegt, einen direkten Abzug einzuführen. So wurde in Basel bereits eine Motion eingereicht, und in Zürich laufen Diskussionen. Gemäss einer Umfrage des Tages Anzeigers befürwortet rund 75% der Bürger einen direkten Abzug.

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