Schenkungen besteuern

Wie muss man Schenkungen versteuern?
Die Schenkungssteuer ist vom Empfänger der Zuwendung zu entrichten. Als Berechnungsgrundlage gilt der Wert des übertragenen Vermögens. Grundlage für die Berechnung der Schenkungssteuer ist grundsätzlich der Wert der unentgeltlichen Zuwendung. Schenkungen von persönlichen und Hausrat-Gegenständen werden nicht besteuert. In der Regel sind Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft untereinander sowie Nachkommen, Stief- oder Pflegekinder von dieser Steuer befreit.
Die meisten Kantone erheben eine Schenkungssteuer. Mit dieser Steuer soll vermieden werden, dass die Erbschaftssteuer mittels Schenkungen umgangen wird. Der einzige Kanton, der keine Schenkungssteuer für alle Schenkungstatbestände kennt, ist der Kanton Schwyz.
Die Schenkung ist in der Mehrheit der Kantone mittels einer separaten Steuererklärung vom Empfänger zu deklarieren und ab Zuwendungsdatum als Vermögen in der normalen Steuererklärung zu versteuern. Beachte die Fristen für die Meldung der Zuwendung und für die Zahlung der Schenkungssteuer, welche von Kanton zu Kanton variiert.

Erbschaftssteuer – Die Besteuerung von Erbschaften

Erbschafssteuer

In den meisten Kantonen wird eine Erbschaftssteuer entrichtet.

Nebst Einkommen und Vermögen müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung viele weitere Posten angegeben werden, so auch die Erbschaft. So wird eine Erbschaftssteuer von jenen Personen entrichtet, die als Erben einen Nachlass übernehmen. Die Erbschaftssteuer zählt zu den Rechtsverkehrssteuern, weil sie an Übertragungen von Vermögensrechten anknüpfen. Als Berechnungsgrundlage gilt der Wert des übertragenen Vermögens, wobei Zuwendungen von persönlichen Gegenständen oder persönlicher Hausrat nicht darunter fallen. Die Erbschaftssteuer wird dabei nicht vom Bund, sondern von einigen Kantonen und Gemeinden erhoben.

Die Art der Besteuerung variiert, jedoch ist es in der Regel so, dass für Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft sowie Nachkommen und Stief- oder Pflegekinder von der Erbschaftssteuer befreit sind. Falls eine Steuer behoben wird, abhängig vom jeweiligen Kanton, so hängt die Höhe zum einen vom Vermögensbetrag sowie dem Verwandtschaftsgrad zwischen dem Erben und der verstorbenen Person ab. Dabei gilt grundsätzlich: je enger der Verwandtschaftsgrad, desto tiefer der Steuerbetrag.

Der einzige Kanton, der keine Erbschaftssteuer erhebt ist der Kanton Schwyz. Auch der Kanton Obwalden möchte die Erbschaftssteuer im Jahre 2017 abschaffen, um seine Steuer-Attraktivität zu steigern. Somit besteuern die meisten Kantone Erbschaften. Eine Einführung bei der Bundessteuer ist kein Thema, eine entsprechende Initiative wurde im vergangenen Jahr abgelehnt.

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Schenkungssteuer

Schenkungssteuer

Wann muss ich die Schenkungssteuer bezahlen?

In der Schweiz erheben die Kantone (ausser Kanton Schwyz) die einmalige Schenkungssteuer aber nur ab einem bestimmten Wert und Verwandtschaftsgrad von Schenkendem und Beschenktem. Diese Steuern gehören zu den direkten Steuern und müssen von dem Beschenkten beim Ausfüllen der Steuererklärung angegeben werden. Die Schenkungssteuer dient dazu, dass die Erbschaftssteuer nicht all zu leicht umgangen werden können.
Man ist von der Schenkungssteuer befreit wenn es sich um eine Schenkungen an die öffentliche Hand oder soziale Organisationen handelt. In einigen Kanton sind auch die Ehepartnern und direkten Nachkommen zum Teil von der Schenkungssteuer befreit.

Aber was ist eine Schenkung überhaupt? Bei einer Schenkung handelt es sich um Zuwendungen unter Lebenden ohne eine Gegenleistung von dem Beschenkten zu erwarten, wie z.B. die Überschreibung von Grundbesitz oder Unternehmensanteilen.

Direkte und indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Indirekte Steuern von dem Kanton und der Gemeinde

Welche Steuern sind direkt und welche undirekt?

Der Kanton darf nur Steuern erheben, falls der Bund diese Steuer nicht ausschliesslich für sich in Anspruch nimmt. Dafür muss der Kanton der Gemeinde die Erlaubnis geben über die Steuern die die Gemeinde erheben darf.

Direkte Steuern

  • Einkommenssteuer von natürlichen Personen: Zum Einkommen gilt das Einkommen aus selbstständiger sowie unselbstständiger Erwerbstätigkeit.
  • Vermögenssteuer von natürlichen Personen: (beweglich) Barschaften, Wertschriften, Bankguthaben, Auto, (unbeweglich) Grundstücke, Vermögen, Lebens- und Rentenversicherungen sowie das investierte Vermögen in einem Geschäfts- oder Landwirtschaftsbetrieb
  • Gewinnsteuer von juristischen Personen: Der Gewinn das in einem Geschäftsjahr erreicht wurde.
  • Kapitalsteuer von juristischen Personen: Vermögenssteuer
  • Kopf-, Personal- oder Haushaltsteuer: Wird von volljährigen oder erwerbstätigen Personen in den Kantonen Zürich, Luzern, Uri, Nidwalden, Solothurn, Schaffhausen, Tessin, Waadt, Wallis und Genf verlangt.
  • Lotteriegewinnsteuer: Lotterien und ähnliches
  • Erbschaftssteuer: Vermögensübergang an die Erben
  • Schenkungssteuer: damit die Erbschaftssteuer nicht leicht umgangen werden kann
  • Grundstückgewinnsteuer: der Gewinne von einem verkauften Grundstück
  • Liegenschaftssteuer: wird auch Grundstücksteuer genannt
  • Handänderungssteuer: Eigentumsübergang von einem Grundstück
  • Kantonale Spielbankenabgabe: der erspielte Bruttospielertrag von Spielbanken in den Casinos
  • Kirchensteuer: Steuern der reformierten, römisch-katholischen oder christkatholischen Kirche

Indirekte Steuern

  • Motorfahrzeugsteuer: Motorfahrzeuge und Anhänger
  • Hundesteuer: je nach Grösse oder Gewicht des Hundes fallen die Steuern unterschiedlich aus
  • Vergnügungssteuer: öffentlichen Veranstaltungen
  • Kantonale Stempelsteuer: Urteile, Ausweisschriften, Registerauszüge, Prozessschriften, Gesuche, Rekurse, Verträge, Testamente und Quittungen
  • Lotteriesteuer: Lotterien und Tombolas

Formulare für die Steuererklärung

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Alle Formulare die du benötigst!

Gelange mit den folgenden Links auf die Steueramt-Webseite von Zürich. Auf dieser Seite findest du die Formulare für die Steuererklärung der Stadt Zürich.

 

 

 

 

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