Wer ist für den Lohnausweis zuständig?

Für was wird der Lohnausweis benötigt und wer ist dafür zuständig?

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, den Angestellten einen Lohnausweis auszustellen. Darin müssen sie sämtliche Vergütungen angeben.

Den Lohnausweis erhältst du in der Regel Anfang Jahr. Wenn er fehlerhaft ist, musst du den Arbeitgeber kontaktieren.

Wenn du mehrere Arbeitsstellen hast, musst du für jede Stelle einen Lohnausweis beilegen. Allenfalls muss der Lohnausweis bei einem früheren Arbeitgeber auch angefordert werden.

Unterschiedliche Regeln
Der Lohnausweis ist für den Arbeitnehmer bestimmt. Mehrere Kantone kennen die Lohnmeldepflicht. Dort müssen die Arbeitgeber den Lohnausweis direkt der kantonalen Steuerverwaltung zustellen.  Steuerpflichtige müssen ihren Lohnausweis nur noch dann beilegen, wenn ihr Arbeitgeber ausserhalb des Kantons ist.

Wir hoffen, dass wir dir beim ausfüllen deiner Steuererklärung behilflich waren!

Steuererklärung bereits eingereicht?

Ausfüllen der Steuererklärung im Kanton Solothurn

Im Schnitt reicht rund die Hälfte ihre Steuererklärung zu spät ein.

Die offizielle Frist für das Ausfüllen und Einreichen der Steuererklärung ist am 31. März 2017 abgelaufen. Doch füllen alle Steuerpflichtigen die Steuererklärung rechtzeitig aus?

Zahlen der Steuerämter diverser Kantone zeigen: Es gibt Unterschiede. Im Kanton St.Gallen wurde per Ende Frist rund die Hälfte aller Steuererklärungen eingereicht, das enspricht 150’000 Exemplaren. Wiederum die Hälfte davon wurde bereits kontrolliert, bearbeitet und veranlagt. In Graubünden zeigt sich ein ähnliches Bild.

Im Kanton Aargau hingegen hat nicht einmal die Hälfte aller Steuerpflichtigen ihre Steuererklärung eingereicht. Die Zahlen variieren zwischen 40 und 47 Prozent. Für die Beamten der Steuerbehörden ist dies im Prinzip nichts Negatives. Denn oftmals ist man froh, dass nicht alle Steuererklärungen auf einmal eintreffen. Dennoch ist der administrative Aufwand, der verspätetetes oder Nicht-Eintreffen verursacht, nicht zu unterschätzen. Darum sollte man stets eine Fristverlängerung beantragen. In der Regel verschicken die Steuerämter im Juni die ersten Erinnerungsschreiben und Mahnungen, gefolgt von Bussen, die bis zu 1’000 Franken betragen können. Teilweise erhalten die Steuerämter bis im Herbst noch keine Rückmeldung. In diesem Fall erfolgt eine Einschätzung, die teuer zustehen kommen kann.

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Höherer Steuerabzug für berufstätige Eltern

Steuerabzug Schweiz

Berufstätige Eltern sollen mehr für die Kinderbetreuung abziehen dürfen.

Steuerabzüge sind ein wichtiger Posten, dem beim Ausfüllen der Steuererklärung grosse Bedeutung zukommt. Vor allem Berufstätige mit Kindern möchten verständlicherweise einsparen wo es geht. So gilt der Abzug für Kinderbetreuung ausser Haus als äusserst relevanter Punkt. Darunter fallen also Kosten für die Betreuung der Kinder in Kinderhorten und ähnliches.

Momentan gilt betreffend des Abzugs für die Betreuungskosten bei der direkten Bundessteuer ein Maximalwert von 10’100 Franken. Der Bundesrat möchte aber nun, dass Eltern in Zukunft deutlich mehr Kosten für eine auswärtige Kinderbetreuung von den Steuern abziehen dürfen. So soll bei der direkten Bundessteuer der maximale Abzugsbetrag mehr als verdoppelt werden und neu 25’000 Franken betragen. So wird bereits eine Vernehmlassungsvorlage geplant. Unbegrenzte Beträge sind jedoch kein Thema.

Auch Kantone sollen höhere Kinderbetreuungsabzüge einführen. So soll es künftig möglich sein, mindestens 10’000 Franken abzuziehen. Im Vergleich: Heute sind es 3’000 bis 19’200.- pro Kind. Einzig im Kanton Uri gilt ein unbegrenzter Abzug.

Die Fachkräfteinitiative gilt als Grundlage des Vorhabens des Bundesrats, weil dieser insbesondere Frauen für eine Erwerbsarbeit motivieren möchte. So können Eltern, die wegen ihrer Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder Erwerbsunfähigkeit ihre Kinder (bis 14 Jahre alt) ausser Haus betreuen lassen, einen Abzug geltend machen. Die Gesetzesneuerung hätte gemäss Bundesrat Mindereinnahmen von 10 Mio. auf Bundesebene und rund 25 Mio. bei den Kantonen und Gemeinden zur Folge.

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Fristenverländerung der Steuererklärung

Fristenverländerung der Steuererklärung

Keine Zeit für die Steuererklärung?

Hast du den Abgabetermin verpasst der Steuererklärung? Kein Problem, nutze die Fristenverlängerung damit du dir mehr Zeit für das Ausfüllen der Steuererklärung hast.

Der Abgabetermin für natürliche Personen ist per Ende März, für selbständige Erwerbstätigkeit muss die Steuererklärung Ende Mai vollständig eingereicht werden. Jedoch können sich viele nicht an diesen Termin halten, denn das Ausfüllen der Steuererklärung nimmt dir viel Zeit. Quittungen, Bescheinigungen oder der Lohnausweis sind nur ein kleiner Teil der Unterlagen die du für die Steuererklärung sammeln musst. Danach müssen alle Angaben auf der Steuererklärung deklariert werden. Damit du auch etwas sparen kannst musst du dir im Klaren sein, auf welche Abzüge du überhaupt Anspruch hast.

Vor noch nicht langer Zeit ging das Ausfüllen der Steuererklärung noch viel länger. Zum Glück bietet die Mehrheit der Kantone eine elektronische Steuererklärung an, somit spart man sich schon viel Zeit für die Steuererklärung. Trotzdem wünschen sich viele etwas mehr Zeit für diese mühsame Aufgabe.

Für solche Fälle kannst du beim Gemeindesteueramt eine begründete Fristverlängerung beantragen. Für natürliche Personen muss das Gesuch für die Erstreckung der Frist bei dem Steueramt der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Die Verlängerung ist aber nur möglich wenn du noch nicht gemahnt worden bist.

Leider ist die Fristverlängerung nicht immer kostenlos. Du kannst die Steuererklärungsfrist online sowie schriftlich beantragen und danach musst du die Steuererklärung bis im November eingereicht werden. Wenn du es online machst, liegen die Kosten bei ca. 15 Franken, schriftlich bei ca. 20 Franken. Wird die Frist für die Verlängerung nicht eingehalten, folgt eine kostenpflichtige Mahnung für ca. 60 Franken.

Beantrage hier eine Fristenverlängerung für die Steuererklärung!

Verspätung beim Ausfüllen der Steuererklärung

Verspätung beim Ausfüllen der Steuererklärung

Steuererklärung in Verzug – was nun?

Was geschieht eigentlich wenn man im Verzug ist mit dem Ausfüllen der Steuererklärung? Man schiebt diese mühsame Aufgabe immer mehr und mehr auf eine andere Gelegenheit aber irgendwann ist das Abgabedatum schon längst vorbei. Zum Glück vieler Steuerpflichtigen gibt es auch nach mehreren Wochen keine Konsequenzen. im ersten Moment fällt es auch gar nicht auf, denn die Steuerverwaltung wird mit Steuererklärungen überflutet. Diese ist sogar froh wenn sich einige verspäten.

In den meisten Kantonen muss die Steuererklärung im März abgeschickt werden, dieser Monat gilt aber nur für Angestellte. Selbstständige Erwerbende könne sich da etwas mehr Zeit nehmen, denn diese Steuererklärung ist etwas komplizierter und zeitaufwändig. Nicht nur die Angestellten müssen Unterlagen dazulegen sondern auch die selbstständige Erwerbende, nur ist es viel mehr Papierkram.

Es besteht jedoch die Möglichkeit die Frist der Steuererklärung zu verlängern, wenn man im Voraus bereits weiss, dass es nicht möglich sein wird. Gratis ist die Verlängerung aber leider nicht, in den meisten Kantonen wird eine Gebühr verlangt.

Trotzdem gibt es jedes Jahr Steuerpflichtige die sich richtig Zeit lassen mit dem Ausfüllen der Steuererklärung. Diese erwartet nach einem oder zwei Monaten eine Mahnung, mehrheitlich schuldet man nach der 1. Mahnung bereits eine Gebühr. Wer diese Mahnung nicht nutzt um die Steuererklärung so schnell wie möglich auszufüllen, kann mit einer Busse von mehreren Tausend Franken rechnen. Danach wird der Steuerpflichtige eingeschätzt mit den bekannten Lohnausweisen.

Damit es nicht so weit kommt, hilft dir auch ein Profi beim Ausfüllen der Steuererklärung und hilft dir auch dabei, Steuern zu sparen.

Hier kannst du dich anmelden und profitieren!

Direkte und indirekte Steuern des Bundes

Direkte und indirekte Steuern des Bundes

Was gehört zu den Bundessteuern?

Für die Höhe der Steuern füllen die Steuerpflichtigen die Steuererklärung aus. Diese beinhaltet bei natürlichen Personen z.B. das Einkommen und bei juristischen Personen der Gewinn. Diese Steuern sind die direkten.

Direkte Steuern

  • Einkommenssteuer von natürlichen Personen: Zum Einkommen gilt das Einkommen aus selbstständiger sowie unselbstständiger Erwerbstätigkeit.
  • Gewinnsteuern von juristischen Personen: Der Gewinn das in einem Geschäftsjahr erreicht wurde.
  • Eidgenössische Verrechnungssteuer: Die 35% die von den Vermögenserträge abgezogen werden.
  • Eidgenössische Spielbankenabgabe: Gewinne aus Glücksspiele und Spielbanken.
  • Wehrpflichtersatzabgabe: Für diejenigen die das persönliche Militär- oder Zivildienstleistung nicht erfüllt haben.

Indirekte Steuern

  • Mehrwertsteuer: Wird im Verkaufspreis dazugerechnet oder als Zusatz auf der Rechnung aufgezählt.
  • Eidgenössische Stempelabgaben: Steuern auf Wertpapiere, Quittungen von Versicherungsprämien und auf anderen Urkunden des Handelsverkehrs.
  • Tabaksteuer: Tabakfabrikate (Zigarren, Stumpen, Zigarillos, Kiele, etc.), Schnitttabak, Rollentabak, Kautabak und Schnupftabak sowie Zigaretten und zigarettenähnlichen Erzeugnisse die verbrauchsfertig sind. E-Zigaretten sind von der Steuer befreit.
  • Biersteuer: Brauereien der Schweiz zahlen Steuern für die gewerbsmässige Lieferung, ausländische Brauereien zahlen für den Import von dem Bier.
  • Mineralölsteuer: Erdöl, Erdgas, Treibstoffe
  • Automobilsteuer: 4% vom gekauften Auto in der Schweiz oder im Ausland, Elektromobile sind von den Steuern befreit
  • Steuer auf Spirituosen: Wird durch die Eidgenössische Alkoholverwaltung eingezogen.

Elektronische Dienste für die Steuererklärung in Bern

TaxMe-Online

Einfach und schnell die Steuererklärung ausfüllen.

Für die Vereinfachung deiner Steuererklärung bietet dir der Kanton Bern elektronische Dienste. Eine davon ist das TaxMe-Online.

Wenn du deine Steuererklärung verlängern oder gleich online ausfüllen möchtest, hilft dir TaxMe-Online. Bei dieser Anwendung muss keine Softwareinstallation gemacht werden. Es ist dir überlassen ob du deine Steuererklärung an dem PC oder auf dem Tablet ausfüllen willst. Um die Datensicherheit musst du dir keine Sorgen machen, diese ist jederzeit gewährleistet.

TaxMe-Online kann von steuerpflichtigen natürlichen Personen des Kantons Bern inkl. selbstständig Erwerbstätige, Landwirte und virtuelle Steuersubjekte benutzt werden. Alle Daten werden vom Vorjahr übernommen, aber nur wenn du TaxMe-Online bereits im Vorjahr für deine Steuererklärung angewendet hast.

Wenn du mit dem Ausfüllen der Steuererklärung fertig bist, musst du nur die Freigabequittung drucken, unterschreiben und an die angegebene Adresse schicken. Die Steuerverwaltung scannt dann den Barcode der Freigabequittung und sieht somit all deine Daten im System.

Möchtest du deine nächste Steuererklärung mit TaxMe-Online ausfüllen? Gelange hier zu TaxMe-Online! (Deine Zugangsdaten findest du im Brief zur Steuererklärung.)

Wie verschiebe ich die Frist der Steuererklärung?

Steuererklärungsfrist verlängern

Frist der Steuererklärung verlängern.

Grundsätzlich müssen natürliche Personen die Steuererklärung und die notwendigen Unterlagen im März einreichen. Bei selbständiger Erwerbstätigkeit ist der Abgabetermin im Mai. Je nach Kanton kann die Frist zur Abgabe unterschiedlich ausfallen.

Wenn du die Frist nicht einhalten kannst, besteht die Möglichkeit eine begründete Fristverlängerung bei deinem Gemeindesteueramt zu beantragen. Für natürliche Personen muss das Gesuch für die Erstreckung der Frist bei dem Steueramt der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Im Falle einer Mahnung ist die Verlängerung der Steuererklärung nicht mehr möglich.

Die Fristverlängerung ist jedoch nicht in jedem Kanton kostenlos. Du kannst die Steuererklärungsfrist online sowie schriftlich beantragen und somit musst du die Steuererklärung bis im November eingereicht haben. Online liegen die Kosten bei ca. 15 Franken, schriftlich bei ca. 20 Franken. Wird die Frist für die Verlängerung nicht eingehalten, folgt eine kostenpflichtige Mahnung für ca. 60 Franken.

In Zürich ist die Fristverlängerung gratis. Sie kann hier auf der Seite der Steuerbehörden Zürich beantragt werden.