Was Rentner bei der Steuererklärung beachten müssen

Pensioniereung – was nun?

Wer sich pensionieren lässt, hat meist weniger Einkommen. Die Annahme, dadurch sinke die Steuerlast, stimmt häufig nicht. Geht eine steuerpflichtige Person in Pension, bezieht sie ab diesem Zeitpunkt eine Rente oder Pension als Einkommen, das zu versteuern ist. Geht diese Person im Verlaufe des Jahres in Rente, d.h. während der Steuerperiode, dann deklariert sie beim Ausfüllen der Steuererklärung einerseits das Erwerbseinkommen bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, andererseits die neu ausbezahlte Rente und Pension einer Vorsorgeeinrichtung bis zum 31. Dezember des Steuerjahres.
Renten und Pensionen sind mit dem vollen Betrag zu deklarieren. Für Renten, die nicht zu 100% steuerbar sind, berechnet die Steuerverwaltung den steuerbaren Anteil der Rente von Amtes wegen. Der steuerbare Anteil wird in der Veranlagungsverfügung ausgewiesen. Neu fliessende Renten und Pensionen aus der 2. Säule sind immer zu 100% steuerbar.

Wie hoch ist die Hundesteuer?

Wie hoch die Hundesteuer ausfällt, ist sehr unterschiedlich, was im Land schon oft für Probleme gesorgt hat. So ist die komplette Berechnung der Steuer für die Haltung von einem oder mehreren Hunden für viele betroffene Personen nicht transparent genug. Während einige Orte „nur“ 50.- pro Jahr berechnen, gibt es ebenfalls Städte, die mit 165.- für die gleiche Hunderasse für Unmut sorgen. Ausserdem finden oft Erhöhungen der Steuer statt, ohne diese begründen zu können. Aus diesem Grund kam es sogar schon vor, dass Petitionen unterschrieben wurden, um dagegen anzugehen.
Möchte man nicht nur einen, sondern mehrere Hunde halten, so wird es richtig teuer. In vielen Orten der Schweiz wird eine Art Lenkungsabgabe berechnet. Das bedeutet, dass jeder weitere Hund doppelt oder sogar dreimal so viel kostet, wie das erste Tier. Das hat vor allem den Grund, dass die Anzahl der Hunde beschränkt werden soll.
Bei wieder anderen Ortschaften des Landes zählt die Rückenhöhe, was bedeutet, dass Hundehalter für Hunde ab einer Rückenhöhe von 40 Zentimeter 20.- oder mehr obendrauf zahlen müssen. Das hängt damit zusammen, dass die Tiere natürlich auch mehr Hundehaufen auf den Strassen sowie den Gehwegen hinterlassen.

Soll man die Steuererklärung von einem Profi erledigen lassen?

Generell ist der Beizug eines Steuerberaters oder Treuhänders dann sinnvoll, wenn es sich um komplexe Steuerverhältnisse handelt. Etwa bei Teilselbstständigkeit, direkt nach dem Schritt in die Selbstständigkeit, nach definitiver Trennung oder Scheidung vom Ehepartner oder bei einer neuen Erbengemeinschaft. Als Laie weiss man in der Regel nicht, welche Werte wer wo einsetzen muss und ob und wo man Abzüge geltend machen kann. Ein Beispiel: Bis zur Erbteilung müssen alle Erben den Wert der Hinterlassenschaft anteilsmässig aufführen. Als Wert muss jedoch nicht der Steuerwert, sondern der Verkehrswert beim Zeitpunkt des Todes des Erblassers eingesetzt werden. Unter solchen Umständen ist es darum empfehlenswert, zumindest für das erste Jahr das Ausfüllen der Steuererklärung einem Profi zu übergeben. Anders bei einer einfachen Steuererklärung, etwa der eines unverheirateten Angestellten mit zwei, drei Bankkonti und ein, zwei Wertschriften. Bei Einzelfragen kann man sich auch direkt an den Steuerkommissär wenden.
Wer die Mühe nicht auf sich nehmen will und seine Unterlagen einem Steuerprofi übergibt, muss bei einfachen Fällen mit Honorarkosten von rund 200.- rechnen. Komplexere Steuersituationen kommen schnell auf 1000.- und mehr zu stehen.

Sind Zahnarztkosten steuerlich absetzbar?

Sind Zahnarztkosten absetzbar?

Kann man die Rechnung des Zahnarztes in der Steuererklärung abziehen?
Nachgewiesene Zahnarztkosten, für die keine Versicherung aufkommt, können in den meisten Kantonen sowie beim Bund unter dem Punkt Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten abgezogen werden. Allerdings musst du vom Rechnungsbetrag in der Regel einen Selbstbehalt von meist 5 Prozent des Netto- oder des steuerbaren Reineinkommens abziehen.
Bei einem Nettoeinkommen von 100000 Franken und einer Zahnarztrechnung über 8000 Franken wären demnach 3000 Franken steuerlich absetzbar. In einigen Kantonen gilt ein tieferer Selbstbehalt, in den Kantonen St. Gallen und Wallis beispielsweise 2 Prozent sowie im Kanton Glarus 3 Prozent des Nettoeinkommens, im Kanton Schwyz 3 Prozent des steuerbaren Einkommens. Ohne Einschränkung kann man die gesamten nicht gedeckten Krankheitskosten im Kanton Baselland abziehen. Generell nicht abzugsfähig sind jedoch Kosten, die weder krankheits- noch unfallbedingt, sondern rein kosmetischer Art sind. Im Zweifelsfall solltest du der Steuererklärung ein Attest des Zahnarztes beilegen.
Zu den steuerlich abzugsfähigen Krankheitskosten zählen übrigens auch andere, nicht durch Versicherungen gedeckte Arzt- oder Medikamentenkosten – etwa die Kostenbeteiligungen bei den Krankenkassen (Selbstbehalt und meist auch die Franchise), Brillen und Kontaktlinsen, Schuheinlagen, Prothesen, Hörapparate sowie ein Teil der Pflegeheimkosten.

Ist mein Gold im Tresor illegal?

Gold versteuern?

Goldbarren von der Bank holen und zu Hause in den Tresor legen. Verstösst das gegen die Steuervorschriften?

Nein, nicht wenn Du Geld und Gold weiterhin korrekt in der Steuererklärung deklarierst. Grundsätzlich bist du frei, in welcher Form du das Vermögen anlegst und aufbewahren willst, das Steueramt kann da keine Vorschriften machen. Aber selbstverständlich gehören Bargeld und Gold weiterhin zum steuerbaren Vermögen und müssen im Hauptformular der Steuererklärung unter «Vermögen» aufgeführt werden.
Der Frankenbetrag ist einfach zu bestimmen. Den Wert des Goldes musst du in der Kursliste der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) heraussuchen. Falls du auch ausländische Banknoten besitzt, entnimmst du die Umrechnungskurse ebenfalls dieser Liste. Versteuerst du die Werte nicht oder nicht korrekt, machst du dich strafbar. Das wäre eine Steuerhinterziehung, die beim Auffliegen nebst Nachsteuern und Verzugszinsen auch eine Busse zur Folge hätte.

Muss ich die provisorische Steuerrechnung begleichen?

Man hat noch gar nicht die Steuererklärung ausgefüllt und schon ist die provisorische Steuerrechnung im Briefkasten. Doch viele Gemeindesteuerämter sind dazu verpflichtet eine provisorische Steuerrechnung zu verschicken. Denn natürliche und juristische Personen sind nicht erst dann steuerpflichtig, wenn sie die Steuererklärung eingereicht haben und eingeschätzt worden sind. Prinzipiell handelt es sich bei Steuerschulden um ein Dauerschuldverhältnis. Allerdings ist die provisorische Rechnung lediglich eine Zahlungsempfehlung. Die provisorische Steuerrechnung könnte theoretisch gar ignoriert werden – dies ist jedoch nicht zu empfehlen. Wenn man auf die definitive Steuerrechnung nach dem Ausfüllen der Steuererklärung wartet, so muss man den gesamten Betrag innert 30 Tagen begleichen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit mehr oder weniger für die provisorische Steuerrechnung einzuzahlen. Die Idee hinter der provisorischen Steuerrechnung ist, dass die Steuerpflichtigen im Vorfeld wissen, was in etwa auf sie zukommt und sie so ihr Haushaltsbudget besser planen können.

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Die Befürchtung, nur Schulden zu erben, ist beim Beratungszentrum des Beobachters das meist gefragte Thema, wenn es um Fragen zur Erbausschlagung geht. Viel Zeit bleibt den Erben nicht: Sie müssen innert 3 Monate die Ausschlagung erklären. Wird die Frist verpasst, gilt die Erbschaft als angenommen: Die Erben werden Eigentümer der Nachlassgegenstände und haften mit ihrem Privatvermögen für alle bekannten und unbekannten Schulden der verstorbenen Person.

Oft kennen die Erben die finanzielle Situation der oder des Verstorbenen jedoch nicht. Es gilt also, sich rasch einen Überblick über die Finanzen zu verschaffen. Hierbei helfen in der Regel die letzte Steuererklärung und die aktuellen Kontoauszüge. Eine wichtige Informationsquelle ist auch das Betreibungsamt am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person. Der Betreibungsauszug zeigt, ob Betreibungen laufen oder gar Verlustscheine bestehen. Liegen Verlustscheine vor oder ist der Verstorbene kurz vor seinem Tod in Konkurs gefallen, ist es nicht nötig, das Erbe auszuschlagen. Erklärt in einem solchen Fall keiner der Erben, dass er die Erbschaft annimt, wird sie konkursamtlich liquidiert.

Bleibt die finanzielle Situation undurchsichtig, kann jeder Erbe die Aufnahme eines öffentliches Inventars verlangen. Das Begehren muss innert eines Monats bei der Behörde eingehen. Diese erlässt darauf einen Rechnungsruf und listet alle gemeldeten sowie die bekannten Schulden und die Vermögenswerte im Inventar auf. Erst nach Abschluss des Inventars müssen sich die Erben entscheiden, ob sie die Erbschaft ausschlagen, die amtliche Liquidation verlangen oder die Erbschaft unter öffentlichem Inventar oder vorbehaltslos annehmen wollen. Wenn sie die Erbschaft ausdrücklich nur unter öffentlichem Inventar annehmen, haften sie auch nur für die Schulden, die im Inventar aufgeführt sind – Wer diesen Aufwand scheut, kann sofort ausschlagen.

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Die Antwort lautet – Ja. Denn du profitierst von einer Gesetzesänderung. Seit dem Steuerjahr 2016 sind alle selbst finanzierten berufsorientierten Umschulungen, Aus- und Weiterbildungen abzugsfähig.

Bis und mit 2015 konnte man nur Weiterbildungskosten abziehen, die einen direkten Zusammenhang mit dem aktuell erzielten Erwerbseinkommen hatten. Sie galten als Gewinnungskosten und mussten bei den Berufsauslagen geltend gemacht werden.

Bis anhin gab es kantonale Unterschiede in der Handhabung. So kam es vor, dass Arbeitskollegen die Kosten der gleichen Weiterbildung in einem Kanton abziehen durften, im einem anderen aber nicht.

Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten möglich

Neu gibt es einen separaten Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten. Ein eigenes Erwerbseinkommen ist somit nicht mehr Voraussetzung, dies könnte etwa für Ehepaaren besonders attraktiv sein. Die Bedingung ist, dass man bereits über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Lehre, Matura usw.) verfügt. Weiter müsste man mit dem erlernten Wissen den Lebensunterhalt bestreiten können und wollen. Ausgeschlossen sind Hobbykurse, durch deren Abschluss die Bestreitung des Lebensunterhalts nicht möglich wäre.

Zugelassen sind Kosten bei der direkten Bundessteuer bis maximal 12’000 Franken pro Jahr. Die Kantone müssen die Abzüge für die Staatssteuern auch gewähren, können aber eigene Höchstbeträge festlegen. Ausbildungskosten, die vom Arbeitgeber getragen werden, muss man nicht mehr als Einkommen versteuern, egal, in welcher Höhe sie sind.

Die 10 besten Steuerparadiese

Die 10 besten Steuerparadiese!

Wohin, wenn man keine oder kaum Steuern zahlen will?

Steueroptimierung ist bei den Reichen nach wie vor ein Thema. Sie können ihr Vermögen zwar nicht mehr bei einer Schweizer Bank platzieren, um dem Fiskus in ihrer Heimat zu entgehen, aber sie können irgendwo auf der Welt Aufenthalter werden, wo die Steuerrate extrem tief ist oder schon gar keine Vermögens- oder Einkommenssteuern erhoben werden.

Da so ein Umzug nicht immer ganz einfach ist und die Vor- und Nachteile immer gut abgewogen werden müssen, haben sich dafür spezialisierte Dienstleister etabliert, welche sich „Relocaton“ nennen.

Einer davon ist Bradley Hackford, der seine Kunden in Bezug auf den Umzug in ein anderes Land, den Wechsel der Staatsbürgerschaft und den Kauf von Immobilien berät.

Er verfügt zu den entsprechenden Standorte auch über alle relevanten Informationen bezüglich Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten, Rechtssicherheit und politische Stabilität, Investmentmöglichkeiten und Erreichbarkeit.

Darum ist Bradley Hackford auch berufen, eine Rangliste der besten Steuerparadiese zu erstellen. Hier ist sie:

  • 1. Bahamas
  • 2. Andorra
  • 3. Monaco
  • 4. Bulgarien
  • 5. Panama
  • 6. Mauritius
  • 7. Dubai
  • 8. Guernsey
  • 9. Cayman Islands
  • 10. Schweiz

Tipps zur Steuererklärung

Tipps zur Steuererklärung

Folgende Tipps können helfen, das Ausfüllen der Steuererklärung zu vereinfachen:

  • Beschaffe dir rechtzeitig alle notwendigen Unterlagen (z.B. Lohnausweis, Bescheinigungen der Zinsgutschriften von Bankkonto, Postkonto usw., Schuldenverzeichnisse und Schuldzinsbescheinigungen).
  • Lies vor dem Ausfüllen der Steuererklärung die Wegleitung. Sie enthält Erläuterungen zu den verschiedenen Abschnitten der Steuererklärung.
  • Mach den Abzug für die Berufskosten (z.B. Fahrkosten zum Arbeitsort, Mehrkosten für auswärtige Verpflegung oder Kosten für Weiterbildung oder Umschulung).
  • Abziehbar sind die Kosten der berufsorientierten Aus- und Weiterbildung, einschliesslich der Umschulungskosten, bis zum Gesamtbetrag von 12’000 Franken, sofern ein erster Abschluss auf der Sekundarstufe II vorliegt (eidgenössisches Berufsattest, eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, Fachmittelschulen-Ausweis, Matur, Fachmatur).
  • Denk daran, die allgemeinen Abzüge vorzunehmen (z.B. Kosten für Krankenkassenprämien und Beiträge an die 2. und 3. Säule).
  • Neben den oben erwähnten Abzügen sind die vom Gesetz vorgesehenen Sozialabzüge (z.B. persönlicher Abzug) geltend zu machen.
  • Kantine, Essensbons: Betreibt dein Arbeitgeber eine Kantine oder gewährt Beiträge an die Verpflegung, kann in den meisten Fällen nur der halbe Abzug für auswärtige Verpflegung gemacht werden. Ist dies der Fall, findest du auch einen Hinweis auf deinem Lohnausweis.
  • Vergiss deine Unterschrift nicht!
  • Die Steuererklärung ist innert der angegebenen Frist mit den verlangten Beilagen einzureichen.

Sollten trotz allem noch Fragen auftauchen, kannst du dich jederzeit bei der kantonalen Steuerverwaltung oder bei der Gemeindeverwaltung informieren und dir beim Ausfüllen der Steuererklärung helfen lassen.

Wie werden meine Steuern bei einem Zuzug berechnet?

Wie werden meine Steuern bei einem Zuzug aus dem Ausland berechnet?

Steuerpflichtige, die aus dem Ausland in die Schweiz ziehen und hier ihren Wohnsitz begründen, werden sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Kantons- und Gemeindesteuern neu veranlagt.

Die Veranlagung erfolgt nach der Methode der Gegenwartsbemessung (Postnumerando-Bemessung), d.h. auf dem in der Schweiz vom Zuzugsdatum (Beginn der Steuerpflicht) bis zum 31. Dezember (Ende der Steuerperiode) verdienten Einkommen.

Wenn du Fragen zum Ausfüllen deiner Steuererklärung hast, kannst du dich jederzeit an deine Gemeinde wenden.

Was geschieht mit meiner Steuererklärung, nachdem ich sie ausgefüllt habe?

Was geschieht mit meiner Steuererklärung, nachdem ich sie ausgefüllt habe?

Seuererklärung fertig, was dann? Zuerst wird überprüft, ob die eingereichte Steuererklärung unterschrieben sowie vollständig und fristgerecht eingereicht worden ist. Anschliessend wird sie im elektronischen Veranlagungssystem erfasst und inhaltlich überprüft.

Sofern nötig nimmt die Steuerbehörde weitere Untersuchungen wie z.B. Einforderung von zusätzlichen Belegen vor. Danach setzt sie die Steuerfaktoren, d.h. das steuerbare Einkommen und Vermögen, fest.

Wird die Steuererklärung nicht rechtzeitig eingereicht, wird die steuerpflichtige Person gemahnt. Wenn sie trotz Mahnung ihre Steuererklärung nicht einreicht, werden ihre Steuerfaktoren nach Erfahrungszahlen, der Vermögensentwicklung und dem Lebensaufwand der steuerpflichtigen Person festgelegt, auch Ermessensveranlagung genannt. Zudem muss die steuerpflichtige Person wegen nicht Einreichung der Steuererklärung häufig eine Busse bezahlen.

Für mehr Informartion zum Ausfüllen deiner Steuererklärung kannst du dich an deine Gemeinde wenden!