Abzug von Spenden

Wenn du während des Jahres für gemeinnützige Organisationen Geld gespendet hat, darfst du den Betrag in der Steuererklärung abziehen. Welche Organisationen zugelassen sind, wie hoch der Pauschalabzug ist, wie viel maximal abgezogen werden kann und wie hoch die Spende mindestens sein muss, ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich.

Spenden an Hilfswerke mit dem ZEWO-Gütesiegel

Spenden können sowohl bei der direkten Bundessteuer wie auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern abgezogen werden, sofern sie an ein ZEWO-zertifiziertes Hilfswerk erfolgt sind.

Welche Spenden sonst noch abgezogen werden können, und wie du deine Steuererklärung ausfüllen musst, erfährst du bei deiner kantonalen Steuerverwaltung.

Mit Spenden steuern sparen – Spenden bei den Steuern abziehen

Spenden können bei der Steuererklärung abgezogen werden

Spenden können bei der Steuererklärung abgezogen werden

Beim Ausfüllen der Steuererklärung gibt es einiges zu beachten, vor allem was die erlaubten Steuerabzüge angeht. Nebst Ausbildungs-und Arbeitswegkosten gibt es weitere Bereiche. Was viele vielleicht nicht wissen ist, dass auch Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen in Form einer Spende abgezogen werden dürfen.

Im Bundesgesetz steht, dass dazu nicht nur freiwillige Geldleistungen, sondern auch andere Vermögenswerte wie Liegenschaften oder Wertschriften zählen. Zudem muss die gemeinnützige Organisation ihren Sitz in der Schweiz haben und die Zuwendung mindestens 100 Franken betragen. So können bei der direkten Bundessteuer maximal 20% vom Reineinkommen abgezogen werden, was auch für juristische Personen und ihren Gewinn gilt.

Es gibt jedoch Einschränkungen. Zum einen ist es nicht möglich, statuarisch geschuldete Mitgliederbeiträge oder ähnliche Zahlungen abzuziehen. Zudem spielt auch der Zweck der Organisation eine Rolle. Zuwendungen die an Institutionen erfolgen, welche einen reinen Kultuszweck verfolgen, sind nicht abziehbar. Auch zählen sogenannte „Zeitspenden“, also freiwilliger Arbeitsaufwand nicht.

Dieselben Regelungen gelten auch für die Kantons-und Gemeindesteuern, da das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen die Gemeinnützigkeit als Steuerbefreiungsgrund vorschreibt. Die maximale Abzugshöhe variiert jedoch nach Kanton.

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Was muss ich dabei haben für den Termin mit dem Steuereprofi?

Was muss ich dabei haben für den Termin mit dem Steuereprofi?

Welche Steuerunterlagen braucht der Profi?

Wenn du keine Lust auf das Ausfüllen der Steuererklärung hast, steht dir ein Steuerprofi zur Verfügung der dir diese mühsame Aufgabe abnimmt. So kannst du mehrere 100 Franken pro Jahr sparen auch wenn du eine Gebühr für den Profi zahlen musst kannst noch immer profitieren.
Doch der Steuerprofi braucht noch einige Unterlagen von dir, damit beim Ausfüllen der Steuererklärung alle wichtigen Zahlen wie z.B. Abzüge angegeben werden können, solltest du all diese Unterlagen sammeln und dem Profi übergeben.

Wir haben dir alle wichtigen Unterlagen aufgelistet:

  • Aktuelle Steuererklärung
  • Letzte Steuererklärung, provisorische und definitive Steuerrechnung
  • Lohnausweis
  • Rentenbescheide von AHV/IV, Pensionskasse, Unfallversicherungen, Taggelder von Krankenkassen und weitere Leistungen
  • Belege zu Wertschriftenerträgen, Verrechnungssteuer, Guthaben bei Banken und Post, Erträgen von Aktien, Obligationen, Fonds, anderen Guthaben oder Einkünften (z.B. Lotto- und Totogewinnen), Erbschaften, Berufsauslagen, Eigennutzung, Unternutzung, Mietzinserträge, Unterhalt, Abgaben, Franchise, Selbstbehalten und Zahnarztkosten
  • Belege zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren im letzten Jahr
  • Lebensversicherungsausweise
  • Angaben zu privaten Fahrzeugen
  • Einzahlungen in die Säule 3a oder in die Pensionskasse
  • Schuldzinsen
  • Unterhaltsbeiträge
  • Bei Hauseigentümern: Unterhalt von Liegenschaften
  • Ausbildungskosten
  • Krankheitskosten
  • Spenden
  • Bei dauernder Pflege­bedürftigkeit, Sehschwäche, Schwerhörig­keit, Zuckerkrankheit: Arztzeugnis
  • Brillenrechnungen
  • Rechnungen von Pflege- und Alters­heimen
  • Krankenkasse: Policen, Belege zu ­Prämien und Prämienverbilligungen
  • Medizinisch bedingte Transportkosten

Wie spare ich Steuern?

Steuern sparen

Kurz vor Schluss Stuern sparen!

Es geht nicht mehr lange und die neue Steuererklärung wird in deinem Briefkasten liegen. Auch wenn es nicht mehr lange geht, um Steuern zu sparen ist es noch nicht zu spät. Nutze jetzt die letzten Wochen und spare viel Geld!

Beim Ausfüllen der Steuererklärung solltest du die folgenden Punkte angeben um Steuern zu sparen:

  • Pendlerabzüge: Jetzt oder nie! Deinen Arbeitsweg kannst du nur noch dieses Jahr abziehen. Als Pendler kannst du ab 2016 nur noch bis 3’000.- abziehen.
  • Umziehen: Ziehst du im Dezember noch aus der um? Bei der Steuererklärung spielt es eine grosse Rolle in welchem Kanton du dein Wohnsitz am 31. Dezember hast, denn es gilt der Steuersatz des letzten eingetragenen Wohnortes. Evtl. lohnt es sich für dich, wenn du die Anmeldung am neuen Wohnort im Januar erledigst. Beachte dabei jedoch, welche Fristen für die Anmeldung gelten.
  • Renovieren: Es gibt viele ältere Häuser und Wohnungen die schlechte Wohnbedingungen haben. In solchen Fällen besteht ein Energiesparpotenzial. Renovierungen sind sehr teuer, dafür gibt es vom Bund und Kanton jedoch Steuererleichterungen.
  • Dritte Säule: Ziehe vor dem 31. Dezember den Betrag der Säule-3a-Konto von deinem Einkommen ab und spare somit Steuern.
  • Spenden: Hast du gemeinnützige Vereine, Hilfswerke oder Parteien finanziell unterstützt? Dann kannst du auch diese Beträge mit einer Quittung bei der Steuererklärung von deinem Einkommen abziehen.
  • Schenkung oder Erbvorbezug: Damit ältere Menschen die Steuern senken können, muss die beschenke Person den Betrag in der Steurerklärung angeben. Wenn es sich um Kinder handelt können die Eltern ein zinsloses Darlehen zulassen.
  • Arztrechnungen: Hast du für deine Arzt- oder Zahnarztrechnungen mehr als 5% von deinem Nettoeinkommen bezahlt? Dann kannst du auch diese Rechnungen für die Steuererklärung angeben.
  • Kirche: Möchtest du aus der Kirche austreten? Schreibe noch dieses Jahr den Kündigungsbrief und spare Steuern. 

Befolge diese Punkte und du wirst sicherlich Steuern sparen.

Vorbereitung für die Steuererklärung

Vorbereitung für die Steuererklärung

So sparst du Zeit und Nerven!

Bald wird die Steuererklärung versendet. Wenn man an diesen Aufwand denkt verliert man gleich jegliche Lust. Doch du kannst dir diese Aufgabe erleichtern indem du frühzeitig all deine wichtigen Unterlagen sammelst. So sparst du viel Zeit und Nerven.

Die wichtigsten Unterlagen sind der Lohnausweis, Bank oder Postauszüge, Wertschriftenbelege, Belege zur freiwilligen Vorsorge, Krankheitstosten (Franchise und Selbstbehalt, Zahnarztrechnung und Brillenrechnungen), Berufskosten (Fahrweg, Arbeitswerkzeuge und Verpflegung), Bestätigung des Arbeitgebers falls man z.B. das Arbeitszimmer im Privathaushalt braucht, Weiterbildungsbelege (Schulgeld, Kurskosten und Kursmaterial), Belege von Spenden (anerkannte Institutionen), Bescheinigung der Arbeitslosenkasse, Alimenten Zahlungen wo man erhalten hat oder geleistet hat, Schuldenbelege, Mietzinseinnahmen.
Wenn du bereits ein Rentenbezüger bist, solltest du die Steuerbescheinigung der AHV sowie andere Rentenausweise zusammenstellen.
Wohneigentümer brauchen die Liegenschaftssteuer Unterlagen, Schuldzinsen, Umbauten und Renovationsbelege und Betriebs- und Verwaltungskosten.

Kläre ab was du abziehen kannst, so sparst du Steuern.

Hier sind die Abzüge aufgelistet!

Steuerabzüge in Zürich

Steuerabzüge Zürich

Steuern sparen, was kann man abziehen?

Es ist wieder so weit, die Steuererklärung muess ausgefüllt werden. Um den Steuerbetrag zu senken, kannst du einige Punkte abziehen. Jedoch ist jeder Kanton und Gemeinde unterschiedlich geregelt, was die Abzüge anbelangt. Auf der folgenden Liste, zählen wir dir die wichtigsten Abzüge im Kanton Zürich auf.

 

 

 

 

  • Arbeitsweg (ÖV-Abo, ein Velo oder ein Töffli)
  • Verpflegung (bis zu 3’200.- im Jahr)
  • Sparzinsen und Versicherungsprämien (Zinsen von Sparkonten oder Prämien für die Krankenversicherung, Unfallversicherung und Lebensversicherung)
  • Spenden (Organisationen und Institutionen)
  • Dritte Säule
  • Krankheitskosten
  • Kreditzinsen
  • Erwerbstätigkeit beider Ehepartner (maximal 13’400.-)
  • Fremdbetreuung von Kindern (Tagesmütter oder Krippen)
  • Alimente und Unterhaltsbeiträge (Unterhaltsbeiträge für Ex-Partner und Kinder)
  • Pauschalabzug (Für Kinder und unterstützte Personen)

Es lohnt sich die Steuererklärung genau zu prüfen oder sogar von einem Profi ausfüllen lassen, so spart man jedes Jahr Steuern.