Steuererklärung – Frist bei Einsprache, Rekurs oder Beschwerde

Bei der Steuererklärung sollten die Fristen zwingend beachtet werden.

Die Zeit des Ausfüllens der Steuererklärung und des Zusammensuchen von Dokumenten und Belegen ist bereits im Vollem Gange. Dabei ist oberstes Gebot: Fristen einhalten. Zum einen ist die Rede von der Einreichefrist, die in der Regel auf Ende März festgelegt ist. Diese kann man grundsätzlich verlängern, solange sie nocht nicht abgelaufen ist. Hingegen wer sich gar nicht meldet, riskiert eine Mahnung bis zu einer Busse. Doch dies ist nur eine der Fristen, welche zwingend beachtet werden müssen. Des Weiteren muss man auch die Frist für eine allfällige Einsprache, Rekurs oder Beschwerde beachten. Eine Nichtbeachtung kann ansonsten sehr teuer werden.

Die Einsprache kommt zum Zuge, wenn die Steuerveranlagung falsch oder man damit nicht zufrieden ist. Hier gilt eine Frist von 30 Tagen.  Die Einsprache ist kostenlos, wobei man einen begründeten, mit Belegen versehenen Antrag mit der gewünschten Anpassung beifügen muss.

Ein Rekurs und Beschwerde werden dann eingereicht, wenn man mit einem Einspracheentscheid nicht einverstanden ist. Auch hier gilt eine 30-tägige Frist. Hier sollte man aber aufpassen: Wer „verliert“, der muss die Gerichtskosten tragen. Daher sollte man genau abwägen, ob sich ein Risiko lohnt.

Des weiteren gibt es die Revision, welche man bei einer definitiv gewordenen Steuerveranlagung verlangen kann. Die Frist beträgt 90 Tage seit Entdecken des Revisionsgrundes und endet spästestens 10 Jahre nach Mitteilung des Entscheids. Revisionen gelten jedoch selten als erfolgreich. Oftmals argumentieren die Steuerbehörden, dass die Revision zu spät kommt und mit einer Einsprache hätte geltend gemacht werden können.

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Steuererklärung 2016 ohne Belege

Steuererklärung 2016 ohne Belege

Weniger Papierkram bei der Steuererklärung!

Wenn man die Steuererklärung im Kopf hat, denkt man gleich an zahlreiche Belege. Dieser Gedanke kannst du aber schon bald vergessen, denn das Steueramt verlangt fast keine Belege mehr für die Steuererklärung 2016. Auch wenn die Belege nicht alle eingeschickt werden müssen, ist es nur von Vorteil diese aufzubewahren. Wenn es Unklarheiten gibt, kann es gut möglich sein, dass die Belege nachgefordert werden. Eine erstmalige Spende ist z.B. einen Grund für eine Nachforderung. Man setzt bei dieser neuen Regelung auf Vertrauen aber die Kontrolle bleibt bestehen, also soll man die Steuererklärung weiterhin korrekt ausfüllen. Die Belege solltest du bis zum endgültigen Steuerbescheid aufbewahren.
Angaben die dem Steueramt sowieso schon bekannt sind, muss man in Zukunft auch nicht mehr angeben. Neben der elektronischen Steuererklärung, wird dir das Ausfüllen der Steuererklärung dank der neuen Regelung vereinfacht.

Der Steuerbescheid wird auch immer häufiger elektronisch gesendet, auf dieser Weise werden das Papier und die Versandkosten gespart.Traust du dem Computer nicht? Keine Sorge, nichts von dem ist zwingend aber es wäre sicherlich die schnellere Option deine Steuern zu erledigen.