Was ist die Pauschalsteuer?

Pauschalsteuer – was ist das?

Die Pauschalsteuer ist ein Veranlagungsverfahren. Dabei werden die Steuern nicht wie üblich anhand des Einkommens und Vermögens berechnet, sondern auf der Grundlage der Lebenshaltungskosten einer Person. Vereinfacht bedeuten sie: Die Höhe der Steuerrechnung von Pauschalbesteuerten hängt von ihren Ausgaben ab.
Miete, Gärtner, Autoversicherung – das alles kostet. Auf diese Ausgaben kommt es an. Die Steuerbehörde berechnet die Steuer auf der Grundlage dieser Kosten. Dazu zählen auch Posten im Ausland: Besucht der Spross eine Elite-Uni in den USA, so berücksichtigt sie auch diesen Posten. Wie hoch die Steuer effektiv ausfällt, entscheiden die Kantone.
Grundsätzlich können sich nur ausländische Staatsangehörige pauschalbesteuern lassen, die ihren Wohnsitz in die Schweiz verlegen. Aber nur, wenn sie im Land keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.
5 Kantone haben die Pauschalsteuer abgeschafft: Zürich, die beiden Basel, Schaffhausen und Appenzell Ausserrhoden.

Was ist die Quellensteuer?

Was ist eine Quellensteuer?

Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder L müssen in der Schweiz eine Quellensteuer bezahlen. In diesem Fall zieht der Arbeitgeber die anfallenden Steuerkosten direkt vom Lohn ab und es fallen für den ausländischen Arbeitnehmer keinerlei Zusatzaufwände an. Mit dem Quellensteuerabzug sind alle Steuerpflichten abgegolten, sofern das Bruttojahreseinkommen unter 120’000.- liegt.
Es ist möglich – unabhängig von der Höhe des Einkommens und des Vermögens -, eine sogenannte Quellensteuerkorrektur zu beantragen, damit ein gewisser Anteil der Quellensteuer zurückerstattet wird.
Es gibt zwei Fälle, in denen zusätzlich zur Quellensteuer auch noch eine normale Steuererklärung ausgefüllt werden muss:
-Wenn das Bruttojahreseinkommen mehr als 120’000.- beträgt, muss eine normale Steuererklärung – eine sogenannte nachträgliche Veranlagung – ausgefüllt werden. Dies gilt auch für Ehepaare: Sobald eine Person mehr als 120’000.- brutto verdient pro Jahr, muss das Ehepaar eine zusätzliche Steuererklärung ausfüllen.
-Wer Erträge aus Wertschriften, Liegenschaften, Alimenten oder Selbstständigkeit ausweisen kann oder Vermögen hat oder Lotterie-Gewinnen erwirtschaftet, muss in jedem Fall eine ergänzende Veranlagung vornehmen – unabhängig von der Höhe des Einkommens.

Was ist die Quellensteuer?

Die Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgerechnet.

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die vor allem bei ausländischen Arbeitnehmenden, Arbeitnehmer ohne Niederlassungsbewilligung C oder im Ausland lebenden Künstlern und Sportlern oder Empfänger von Verwaltungsratsentschädigungen und Vorsorgeleistungen entrichtet wird. Die Berechnung der kantonalen Quellensteuer erfolgt in der Regel aus dem Durchschnitt der Steuersätze aller Gemeinden. Die Berechnung erfolgt immer vom Bruttogehalt inklusive aller Zulagen. So fällt das Ausfüllen der Steuererklärung weg.

Bei der Quellensteuer wird der Steuerbetrag direkt vom Arbeitgeber bzw. Versicherer abgezogen.

Dies sind die wichtigsten Punkte:

  • Die Quellensteuer wird vom Bruttolohn inkl. aller Zulagen berechnet und ist je Kanton unterschiedlich
  • Bei der Quellensteuer gibt es diverse Tarife: Für alleinstehende Steuerpflichtige ohne Kinder, Steuerpflichtige mit Kinder, Verheiratete Steuerpflichtige sowie alleinerziehende Steuerpflichtige
  • Der Steuertarif wird vom Steueramt der Gemeinde ausgewählt und definitiv verfügt
  • Der Arbeitgeber zieht die Quellensteuer monatlich ab und überweist diese direkt an das jeweilige kantonale Steueramt
  • Auf der Lohnabrechnung wird die Quellensteuer ausgewiesen
  • Die Quellensteuer ist bei steuerlicher Veranlagung aufgrund DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) mit vielen Ländern anrechenbar

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Viele Schweizer reichen Steuererklärung nicht rechtzeitig ein

Viele Steuerpflichtige verpassen die Abgabefrist für die Steuererklärung.

Bald ist es wieder so weit: Steuererklärung ausfüllen, einreichen, abwarten und dann den fälligen Steuerbetrag bezahlen. Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein mühsames Prozedere, da das Ausfüllen der Steuererklärung viel Zeit beansprucht und zahlreiche Unterlagen gesammelt werden müssen.

Wenn man die Steuerklärung ausfüllt und einreicht müssen die Abgabefristen eingehalten werden, der bei den Meisten bei Ende März liegt. Doch eine Umfrage von Comparis zeigt, dass im Durschnitt vier von zehn Steuerpflichtigen ihre Steuerklärung nicht fristgerecht einreichen.

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Am häufigsten wurden die Folgenden genannt:

  • Das Fehlen von Unterlagen (32%)
  • Ein Mangel an Zeit (30%)
  • 24% hatten gemäss Aussagen „keine Lust“
  • 22% haben den Termin aus Gewohnheit nicht eingehalten
  • 8% haben die Steuerklärung vergessen
  • Auch fühlten sich manche überfordert (4%)

 

Wer es nicht schafft, die Steuererklärung fristgerecht einzureichen erhält eine Fristerstreckung, die jedoch meist Ende August definitiv abläuft. Da das Steuersystem der Schweiz kompliziert sein kann ist es zu empfehlen, einen professionellen Steuerberater beiseite zu ziehen, um so eine korrekte und vor allem fristgerechte Einreichung der Steuerklärung sicherzustellen.

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Die Quellensteuer in der Schweiz

Quellensteuer Schweiz

Einkommen ausländischer Arbeitnehmenden unterliegt der Quellensteuer.

Bei der Besteuerung von Steuerpflichtigen und somit auch beim Ausfüllen der Steuererklärung werden viele Faktoren berücksichtigt. So spielt auch die Nationalität, bzw. die Niederlassungsbewilligung eine wichtige Rolle.

Ausländische Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und Niederlassungsbewilligung C deklarieren ihr Einkommen und Vermögen mit der normalen Steuererklärung wie Schweizer Bürger. Ansonsten unterliegen ausländische Personen, die in der Schweiz arbeiten, einer besonderen Besteuerung – nämlich der Quellensteuer. Die Quellensteuer ist eine Steuer, die direkt vom Einkommen abgezogen wird.

Als steuerpflichtig gelten in diesem Fall Personen, die entweder ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben aber die Bewilligung C (noch) nicht besitzen, oder Personen, welche keinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben aber hier arbeiten. Letzteres sind meist Grenzgänger, Wochenaufenthalter, Referenten, Sportler, Künstler etc. Die Quellensteuer wird meist direkt durch den Arbeitgeber verrechnet.

Die Quellensteuertarife sind je nach Kanton unterschiedlich. Grundsätzlich ist es aber so, dass wenn das Einkommen eines Quellensteuer-Pflichtigen eine Limite erreicht (in fast allen Kantonen 120’000 Franken), nachträglich eine ordentliche Veranlagung für das gesamte Einkommen und Vermögen durchgeführt wird.

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