Glücksspiel gewonnen: Achtung bei der Steuererklärung

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Wenn man im Casino Geld gewinnt, egal welchen Betrag, muss man dies beim Ausfüllen der Steuererklärung nicht angeben. Gewinnt man jedoch in Glücksspielen wie beispielsweise Lotto oder in Sportwetten (bekannt als Totospiele), muss dies der Steuerbehörde angegeben werden. Sowohl Gewinne aus der Schweiz, als auch aus dem Ausland müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung eingetragen werden. 35% des Gewinns sind dem Veranstalter der Lotterie zu überweisen. Dies zählt zur sogenannten Verrechnungssteuer an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Diese Verrechnungssteuer wird bei korrekter Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung wieder zurückerstattet.
Die Steuersätze und steuerfreien Gewinne können je nach Kanton abweichen. In vielen Kantonen gilt: Lotteriegewinne bis zu einem Betrag von 1‘000.- sind sowohl bei den Staats-und Gemeindesteuern als auch bei der Bundessteuer steuerfrei. Die oben genannte Verrechnungssteuer fällt bei Gewinnsummen unter 1’000.- ebenfalls weg. Gewinnt man beispielsweise ein Auto, so wird dies bei der Vermögenssteuer in der Steuererklärung angegeben.

Wie zieht man Gesundheitskosten ab?

Krankenkassenprämien werden indirekt über einen Pauschalabzug für Versicherungsprämien abzogen. Allerdings nicht der gesamte Betrag. Kantonal ist geregelt, wieviel man genau ansetzen kann. So dürfen im Kanton Bern berufstätige verheiratete Männer und Frauen maximal 4‘800.- abziehen, in Zürich 5‘200.-.
Aber nicht nur einen Teil der Prämien kann man vom Einkommen abziehen, auch die effektiven Krankheitskosten. Allerdings gilt, die Bestimmungen in der Wegleitung zur Steuererklärung genau zu studieren. Denn abgezogen werden können Ausgaben für Zahnarzt, Arzt, Spital, Medikamente und Therapien nämlich erst, wenn die Kosten fünf Prozent des Einkommens übersteigen. Ausserdem gilt, dass Krankheitskosten nur geltend gemacht werden dürfen, wenn diese ärztlich verordnet wurden. Wer sich beispielsweise die Augen aus rein ästhetischen Gründen operieren lässt, der ist für seine Kosten selbst verantwortlich – und darf sie folglich auch nicht abziehen.
Sind die Eingriffe allerdings ärztlich verordnet und somit vom Einkommen abziehbar, dann empfiehlt es sich, gut zu planen: Lege Arztbesuche, Therapien und Co. in die erste Jahreshälfte. So stellst du sicher, dass alle Rechnungen noch im gleichen Jahr eintreffen und diese mit dem laufenden Selbstbehalt verrechnet werden können. Ansonsten riskierst du, den Abzug zu verschenken.

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Wenn man im Casino Geld gewinnt, egal welchen Betrag, muss man dies beim Ausfüllen der Steuererklärung nicht angeben. Gewinnt man jedoch in Glücksspielen wie beispielsweise Lotto oder in Sportwetten (bekannt als Totospiele), muss dies der Steuerbehörde angegeben werden. Sowohl Gewinne aus der Schweiz, als auch aus dem Ausland müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung eingetragen werden. 35% des Gewinns sind dem Veranstalter der Lotterie zu überweisen. Dies zählt zur sogenannten Verrechnungssteuer an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Diese Verrechnungssteuer wird bei korrekter Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung wieder zurückerstattet.

Die Steuersätze und steuerfreien Gewinne können je nach Kanton abweichen. In vielen Kantonen gilt: Lotteriegewinne bis zu einem Betrag von 1‘000.- sind sowohl bei den Staats-und Gemeindesteuern als auch bei der Bundessteuer steuerfrei. Die oben genannte Verrechnungssteuer fällt bei Gewinnsummen unter 1’000.- ebenfalls weg. Gewinnt man beispielsweise ein Auto, so wird dies bei der Vermögenssteuer in der Steuererklärung angegeben.

Letztes Jahr wurde im Nationalrat diskutiert, ob Glückspilze, die in der Lotterie gewinnen, ebenfalls von den Steuerabgaben verschont werden sollten. Bisher wurden keine Änderungen am Geldspielgesetz vorgenommen – es lohnt sich aber bestimmt, da ein Auge drauf zu haben und bei Änderungen die Steuer entsprechend auszufüllen.

Wie geht man bei einer Steuererklärung vor?

 

Mit Vorbereitung kann der Aufwand bei der Steuererklärung eingegrenzt werden.

Die Zeit des Ausfüllens der Steuererklärung ist noch nicht für alle vorbei. Viele schieben es vor sich her, weil sie nicht genau wissen, wie man am Besten vorgeht. Mit ein bisschen Planung steht dem nichts im Wege. So kann eine Menge Aufwand und Ärger vermieden werden. Hier eine kurze Wegleitung in 5 Schritten:

Vorbereitung: Die Vorbereitung ist das A und O. Bevor man mit dem Ausfüllen der Steuererklärung beginnt, ist es essentiell, alle Unterlagen zusammenzusuchen. Folgende Dokumente werden benötigt:

 

  • Lohnausweise, Belege für ALV Taggelder, Erwerbsausfallentschädigungen oder Rentenbescheinigungen
  • Jegliche Bank- und Postauszüge (per 31.12)
  • Wertschriften
  • Kinderbetreuungskosten: z.B. Belege der Kinderkrippe
  • Belege für Arbeitswegkosten und Verpflegung
  • Belege für Weiterbildungskosten
  • Spendenbescheinigungen
  • Belege der selbstbezahlten Krankheitskosten (Selbstkosten)
  • Belege über den Liegenschaftsunterhalt, Umbauten und Mietzienseinnahmen
  • Einzahlungen an die Säule 3a
  • Allfällige Unterhaltszahlungen
  • Schuldenbelege

Zudem ist es zu empfehlen, die elektronische Steuererklärung zu nutzen, da dies viel Zeit einspart.

Steuererklärung ausfüllen: Am Besten beginnt man zuerst mit den Zusatzformularen und überträgt die dort berechneten Totalbeträge direkt in das Hauptformular. Danach geht man dieses Schritt für Schritt durch. Hier ist es praktisch, die Vorjahressteuererklärung sowie die letzte definitive Veranlagung zur Hand zu haben und sich daran zu orientieren. Auch ist es bei Unklarheiten nützlich, die Wegleitung zu lesen.

Einreichen der Steuererklärung: Die Steuererklärung muss in der Regel bis Ende März eingereicht werden. Kann dies nicht eingehalten werden, muss man sich rechtzeitig um eine Fristerstreckung kümmern.

Kontrolle & Reklamation: Erhält man die Einschätzung, sollte man diese unbedingt prüfen (Steuertarif, Einkommen etc.). Hat das Steueramt Änderungen vorgenommen, sollte man dieses zunächst anrufen. Falls man immer noch nicht einverstanden ist, kann man innert 30 Tagen Einsprache erheben.

Wer sich den Aufwand des Ausfüllens gänzlich sparen möchte, sollte sich an einen Steuerprofi wenden. Dieser beantwortet auch allfällige Fragen.

Kantone senken Ausgleichszinsen bei früher Steuereinzahlung

Viele Kantone haben ihre Ausgleichszinsen gesenkt.

Wie in vorherigen Artikeln erwähnt, hat es sich bisher gelohnt, die Steuern früh einzuzahlen und somit Zinsen gutgeschrieben zu bekommen. Diese waren im Vergleich zu Bankzinsen relativ hoch und somit lukrativ. Dem ist jedoch nicht mehr so. In diesem Jahr 2017 haben die meisten Kantone ihre Ausgleichszinsen, auch Vergütungszinsen genannt, weiter gesenkt.

Grund dafür sind vor allem die aktuelle Finanzpolitik, bei der Negativzinsen herrschen. Das führte gar soweit, dass der Kanton Zug beispielsweise letztes Jahr nicht nur seine Ausgleichszinsen gesenkt hat, sondern die Steuerzahler auch wissen liess, dass eine spätere Steuerbezahlung willkommen sei. Damit wollte die Steuerverwaltung verhindern, dass sich zu viel Geld auf ihren Konti häuft und somit übermässig Negativzinsen bezahlt werden müssen.

Diesem Beispiel folgten einige Kantone. Insgesamt haben 15 Kantone ihre Ausgleichszinsen gesenkt. Sechs Kantone gingen gar soweit, ihre Ausgleichszinsen auf Null zu senken, darunter der Kanton Bern. Die meisten Vergütungszinsen liegen nun zwischen 0 und 0,25 Prozent. Einzig der Kanton Appenzell Innerrhoden bezahlt einen Ausgleichszins von vergleichsweise hohen 1 Prozent.

Viele Schweizer reichen Steuererklärung nicht rechtzeitig ein

Viele Steuerpflichtige verpassen die Abgabefrist für die Steuererklärung.

Bald ist es wieder so weit: Steuererklärung ausfüllen, einreichen, abwarten und dann den fälligen Steuerbetrag bezahlen. Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein mühsames Prozedere, da das Ausfüllen der Steuererklärung viel Zeit beansprucht und zahlreiche Unterlagen gesammelt werden müssen.

Wenn man die Steuerklärung ausfüllt und einreicht müssen die Abgabefristen eingehalten werden, der bei den Meisten bei Ende März liegt. Doch eine Umfrage von Comparis zeigt, dass im Durschnitt vier von zehn Steuerpflichtigen ihre Steuerklärung nicht fristgerecht einreichen.

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Am häufigsten wurden die Folgenden genannt:

  • Das Fehlen von Unterlagen (32%)
  • Ein Mangel an Zeit (30%)
  • 24% hatten gemäss Aussagen „keine Lust“
  • 22% haben den Termin aus Gewohnheit nicht eingehalten
  • 8% haben die Steuerklärung vergessen
  • Auch fühlten sich manche überfordert (4%)

 

Wer es nicht schafft, die Steuererklärung fristgerecht einzureichen erhält eine Fristerstreckung, die jedoch meist Ende August definitiv abläuft. Da das Steuersystem der Schweiz kompliziert sein kann ist es zu empfehlen, einen professionellen Steuerberater beiseite zu ziehen, um so eine korrekte und vor allem fristgerechte Einreichung der Steuerklärung sicherzustellen.

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Dolder Besitzer müssen Steuern in Millionenhöhe nachzahlen

Der Besitzer des Zürcher Dolder Hotel soll Steuern in Millionenhöhe nachzahlen.

Steuererklärung ausfüllen aber dennoch Steuern nachzahlen: Wenn etwas bei der Steuererklärung nicht stimmt, müssen in den meisten Fällen Steuern nachgezahlt werden. Dies kann an einem aktuellen Beispiel verdeutlicht werden.

Der Besitzer des berühmten Zürcher Nobelhotel „Dolder“ muss vermutlich Steuern in der Höhe von voraussichtlich 110 Millionen Franken nachzahlen. Dazu kommen wahrscheinlich noch Zinsen, Verfahrenskosten und Hinterziehungsbussen hinzu.

Bereits im Oktober 2015 hat das Steueramt des Kantons Zürich ein Nachsteuer- und Strafsteuerverfahren eingeleitet. Dabei geht es um die Steuerjahre 2005 bis 2009.  Bei einer Hausdurchsuchung wurden nämlich Dokumente gefunden, welche belegen, dass der Besitzer einen Kunst- und Antiquitätenhandel betrieben hat, aber nicht in der Steuererklärung angegeben hat.

Zudem liegt der steuerrechtliche Wohnsitz des Betroffenen in Grossbritannien, weshalb er in der Schweiz nur beschränkt steuerpflichtig ist. Aus diesem Grund haben die Steuerbehörden eine Sicherstellungsverfügung in der Höhe von 205 Millionen Franken erlassen. Solche Verfügungen werden bei Steuerpflichtigen von Betreibungsämtern erlassen, damit mutmasslich geschuldete Steuern auch wirklich beglichen werden.

Steuervorauszahlung: Zinsen erhalten

Wer Steuern vorauszahlt, könne gute Zinsen erhalten.

Wer Steuern vorauszahlt, könne gute Zinsen erhalten.

Nicht mehr lange und dann heisst es wieder Steuerklärung ausfüllen und die Steuerrechnung bezahlen. Was viele nicht wissen: Man kann die Steuern vorauszahlen und erhält im Gegenzug sogar einen Zins, der im Vergleich zu Banken teils grosszügiger ausfällt.

Geld anlegen und Zins erhalten, dafür hat man ein Sparkonto, wo man zurzeit jedoch durchschnittlich gerade noch 0,01% Zins erhält. Einige Steuerverwaltungen hingegen gewähren bei Vorauszahlung von Steuergeldern teilweise Zinsen von bis zu 2%.

Jeder Kanton hat diesbezüglich eigene Regelungen. Zu den Kantonen, die am meisten Zins gewähren gehören momentan die Kantone Zug, Glarus und Obwalden mit 2%, in Zürich, Nidwalden und Neuenburg gibt es bis zu 1,5%.  In Baselland hingegen gibt es lediglich 0,2%. Solche Zinssätze sind gemäss dem Vergleichsportal comparis bei keiner Bank zu finden.

Somit ist es zu empfehlen, sich vor einer allfäligen Zahlung beim Steueramt zu informieren und allenfalls eine Vorauszahlung der Steuern zu vereinbaren.

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Elektronische Steuererklärung in Zürich

Elektronische Steuererklärung in Zürich

Nutze ZHprivateTax wenn du in Zürich lebst!

Erleichtere dir das Ausfüllen der Steuererklärung mit der elektronische Steuererklärungs-Software. ZHprivateTax, so heisst die Software die den natürlichen Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich angeboten wird. Diese Anwendung dient dazu, dass die Steuerpflichtigen die Steuererklärung schnell, unkompliziert und fast papierlos ausfüllen. Die elektronische Steuererklärung kann online ausgefüllt und eingereicht werden. Zusätzlich muss sie nicht einmal auf dem Computer gespeichert sein. Die Daten die man online eingibt sind sicher und werden nicht weitergegeben.

Damit du ZHprivateTax benutzten kannst, erhältst du von der Gemeinde einen Zugangscode mit den offiziellen Steuererklärungsformularen. Den Zugangscode musst du nicht aufbewahren denn im folgen Jahr bekommst du den Zugangscode wieder per Post.

Wenn du die Steuererklärung einmal online ausgefüllt hast, kannst du die Daten im nächsten Jahr wieder verwenden. Auf dieser Weise kann die Steuererklärung im nächsten Jahr noch schnell erledigt werden.

Nachdem du die Steuererklärung vollständig ausgefüllt hast muss die Freigabequittung mit allen Beilagen per Post an den Steueramt gesendet werden.

Gelange hier zur elektronische Steuererklärungs-Software ZHprivateTax!

Fristenverlängerung der Steuererklärung in der Schweiz

Fristenverlängerung der Steuererklärung in der Schweiz

Verlängere die Frist deiner Steuererklärung!

In der Schweiz ist der Abgabetermin der Steuererklärung von natürlichen Personen am 31. März und von juristischen Personen 30. September. Viele können diese Frist aber nicht einhalten. Aus diesem Grund bieten immer mehr Kantone und Gemeinden die Möglichkeit die Abgabefrist der Steuererklärung zu verlängern. Wenn du also die Steuererklärung in der ersten Periode nicht ausfüllen kannst, verlängere die Frist für die Abgabe deiner Steuererklärung online oder schriftlich.

Fristenverlängerung Übersicht:

Beantrage deine Fristverlängerung und schaffe dir mehr Zeit für das Ausfüllen der Steuerererklärung.

Elektronische Steuererklärung der Schweiz

Elektronische Steuererklärung

Fülle deine Steuererklärung elektronisch aus!

Auf der folgenden Übersicht haben wir dir für jeden Kanton die elektrische Steuererklärung für natürliche Personen aufgelistet. Suche deinen Kanton raus und sei top vorbereitet für die kommende Steuererklärung! Jedoch verfügen noch nicht alle Kantone (Tessin, Waadt, Neuenburg, Genf und Jura) über eine elektronische Steuererklärung.

Steuererklärungsformulare der Schweiz

Steuererklärungsformulare von allen Kantonen

Steuererklärungsformulare der Schweiz

Auf der folgenden Übersicht haben wir dir für jeden Kanton die Steuererklärungsformulare für natürliche Personen aufgelistet. Suche deinen Kanton raus und sei top vorbereitet für die Steuern!