Frist verpasst – was passiert jetzt?

Frist verpasst, was nun?

Die Steuererklärung muss man in der Regel bis Ende März mit allen Beilagen beim Steueramt einr eichen. Manche vergessen jedoch diesen Termin einzuhalten. Doch es gibt eine Lösung dafür: Die Frist kann man verlängern, solange sie noch nicht abgelaufen ist. Wer nichts tut, erhält eine Mahnung. Wer nicht reagiert, riskiert eine Busse und kann nach Ermessen der Steuerbehörden eingeschätzt werden – in der Regel zu hoch. Grundsätzlich kann zwar jeder, der ­eine Frist verpasst hat, beantragen, dass diese «wiederhergestellt» wird. Aber nur, wenn man keine Schuld am Versäumnis hat. Und die Hürden sind hoch: Anerkannte Gründe für eine Wiederherstellung der Frist sind zum Beispiel ein Todesfall in der Familie, ein Kuraufenthalt oder eine psychische Erkrankung. Berufliche Belastung, Unwissen oder Ferien reichen dagegen nicht. Das Gesuch muss man sofort stellen, wenn der Verhinderungsgrund weggefallen ist. Viele denken zudem, man könne mit einem entsprechenden Gesuch jede Frist erstrecken. Doch das trifft nur zu für behördlich angesetzte Fristen, etwa jene zur Einreichung der Steuererklärung. Die meisten Steuerfristen sind jedoch gesetzlich definiert und können nicht erstreckt werden.

Wie geht man bei einer Steuererklärung vor?

 

Mit Vorbereitung kann der Aufwand bei der Steuererklärung eingegrenzt werden.

Die Zeit des Ausfüllens der Steuererklärung ist noch nicht für alle vorbei. Viele schieben es vor sich her, weil sie nicht genau wissen, wie man am Besten vorgeht. Mit ein bisschen Planung steht dem nichts im Wege. So kann eine Menge Aufwand und Ärger vermieden werden. Hier eine kurze Wegleitung in 5 Schritten:

Vorbereitung: Die Vorbereitung ist das A und O. Bevor man mit dem Ausfüllen der Steuererklärung beginnt, ist es essentiell, alle Unterlagen zusammenzusuchen. Folgende Dokumente werden benötigt:

 

  • Lohnausweise, Belege für ALV Taggelder, Erwerbsausfallentschädigungen oder Rentenbescheinigungen
  • Jegliche Bank- und Postauszüge (per 31.12)
  • Wertschriften
  • Kinderbetreuungskosten: z.B. Belege der Kinderkrippe
  • Belege für Arbeitswegkosten und Verpflegung
  • Belege für Weiterbildungskosten
  • Spendenbescheinigungen
  • Belege der selbstbezahlten Krankheitskosten (Selbstkosten)
  • Belege über den Liegenschaftsunterhalt, Umbauten und Mietzienseinnahmen
  • Einzahlungen an die Säule 3a
  • Allfällige Unterhaltszahlungen
  • Schuldenbelege

Zudem ist es zu empfehlen, die elektronische Steuererklärung zu nutzen, da dies viel Zeit einspart.

Steuererklärung ausfüllen: Am Besten beginnt man zuerst mit den Zusatzformularen und überträgt die dort berechneten Totalbeträge direkt in das Hauptformular. Danach geht man dieses Schritt für Schritt durch. Hier ist es praktisch, die Vorjahressteuererklärung sowie die letzte definitive Veranlagung zur Hand zu haben und sich daran zu orientieren. Auch ist es bei Unklarheiten nützlich, die Wegleitung zu lesen.

Einreichen der Steuererklärung: Die Steuererklärung muss in der Regel bis Ende März eingereicht werden. Kann dies nicht eingehalten werden, muss man sich rechtzeitig um eine Fristerstreckung kümmern.

Kontrolle & Reklamation: Erhält man die Einschätzung, sollte man diese unbedingt prüfen (Steuertarif, Einkommen etc.). Hat das Steueramt Änderungen vorgenommen, sollte man dieses zunächst anrufen. Falls man immer noch nicht einverstanden ist, kann man innert 30 Tagen Einsprache erheben.

Wer sich den Aufwand des Ausfüllens gänzlich sparen möchte, sollte sich an einen Steuerprofi wenden. Dieser beantwortet auch allfällige Fragen.

Viele Schweizer reichen Steuererklärung nicht rechtzeitig ein

Viele Steuerpflichtige verpassen die Abgabefrist für die Steuererklärung.

Bald ist es wieder so weit: Steuererklärung ausfüllen, einreichen, abwarten und dann den fälligen Steuerbetrag bezahlen. Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein mühsames Prozedere, da das Ausfüllen der Steuererklärung viel Zeit beansprucht und zahlreiche Unterlagen gesammelt werden müssen.

Wenn man die Steuerklärung ausfüllt und einreicht müssen die Abgabefristen eingehalten werden, der bei den Meisten bei Ende März liegt. Doch eine Umfrage von Comparis zeigt, dass im Durschnitt vier von zehn Steuerpflichtigen ihre Steuerklärung nicht fristgerecht einreichen.

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Am häufigsten wurden die Folgenden genannt:

  • Das Fehlen von Unterlagen (32%)
  • Ein Mangel an Zeit (30%)
  • 24% hatten gemäss Aussagen „keine Lust“
  • 22% haben den Termin aus Gewohnheit nicht eingehalten
  • 8% haben die Steuerklärung vergessen
  • Auch fühlten sich manche überfordert (4%)

 

Wer es nicht schafft, die Steuererklärung fristgerecht einzureichen erhält eine Fristerstreckung, die jedoch meist Ende August definitiv abläuft. Da das Steuersystem der Schweiz kompliziert sein kann ist es zu empfehlen, einen professionellen Steuerberater beiseite zu ziehen, um so eine korrekte und vor allem fristgerechte Einreichung der Steuerklärung sicherzustellen.

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Fristenverländerung der Steuererklärung

Fristenverländerung der Steuererklärung

Keine Zeit für die Steuererklärung?

Hast du den Abgabetermin verpasst der Steuererklärung? Kein Problem, nutze die Fristenverlängerung damit du dir mehr Zeit für das Ausfüllen der Steuererklärung hast.

Der Abgabetermin für natürliche Personen ist per Ende März, für selbständige Erwerbstätigkeit muss die Steuererklärung Ende Mai vollständig eingereicht werden. Jedoch können sich viele nicht an diesen Termin halten, denn das Ausfüllen der Steuererklärung nimmt dir viel Zeit. Quittungen, Bescheinigungen oder der Lohnausweis sind nur ein kleiner Teil der Unterlagen die du für die Steuererklärung sammeln musst. Danach müssen alle Angaben auf der Steuererklärung deklariert werden. Damit du auch etwas sparen kannst musst du dir im Klaren sein, auf welche Abzüge du überhaupt Anspruch hast.

Vor noch nicht langer Zeit ging das Ausfüllen der Steuererklärung noch viel länger. Zum Glück bietet die Mehrheit der Kantone eine elektronische Steuererklärung an, somit spart man sich schon viel Zeit für die Steuererklärung. Trotzdem wünschen sich viele etwas mehr Zeit für diese mühsame Aufgabe.

Für solche Fälle kannst du beim Gemeindesteueramt eine begründete Fristverlängerung beantragen. Für natürliche Personen muss das Gesuch für die Erstreckung der Frist bei dem Steueramt der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Die Verlängerung ist aber nur möglich wenn du noch nicht gemahnt worden bist.

Leider ist die Fristverlängerung nicht immer kostenlos. Du kannst die Steuererklärungsfrist online sowie schriftlich beantragen und danach musst du die Steuererklärung bis im November eingereicht werden. Wenn du es online machst, liegen die Kosten bei ca. 15 Franken, schriftlich bei ca. 20 Franken. Wird die Frist für die Verlängerung nicht eingehalten, folgt eine kostenpflichtige Mahnung für ca. 60 Franken.

Beantrage hier eine Fristenverlängerung für die Steuererklärung!

Fristenverlängerung der Steuererklärung in der Schweiz

Fristenverlängerung der Steuererklärung in der Schweiz

Verlängere die Frist deiner Steuererklärung!

In der Schweiz ist der Abgabetermin der Steuererklärung von natürlichen Personen am 31. März und von juristischen Personen 30. September. Viele können diese Frist aber nicht einhalten. Aus diesem Grund bieten immer mehr Kantone und Gemeinden die Möglichkeit die Abgabefrist der Steuererklärung zu verlängern. Wenn du also die Steuererklärung in der ersten Periode nicht ausfüllen kannst, verlängere die Frist für die Abgabe deiner Steuererklärung online oder schriftlich.

Fristenverlängerung Übersicht:

Beantrage deine Fristverlängerung und schaffe dir mehr Zeit für das Ausfüllen der Steuerererklärung.

Wie verschiebe ich die Frist der Steuererklärung?

Steuererklärungsfrist verlängern

Frist der Steuererklärung verlängern.

Grundsätzlich müssen natürliche Personen die Steuererklärung und die notwendigen Unterlagen im März einreichen. Bei selbständiger Erwerbstätigkeit ist der Abgabetermin im Mai. Je nach Kanton kann die Frist zur Abgabe unterschiedlich ausfallen.

Wenn du die Frist nicht einhalten kannst, besteht die Möglichkeit eine begründete Fristverlängerung bei deinem Gemeindesteueramt zu beantragen. Für natürliche Personen muss das Gesuch für die Erstreckung der Frist bei dem Steueramt der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Im Falle einer Mahnung ist die Verlängerung der Steuererklärung nicht mehr möglich.

Die Fristverlängerung ist jedoch nicht in jedem Kanton kostenlos. Du kannst die Steuererklärungsfrist online sowie schriftlich beantragen und somit musst du die Steuererklärung bis im November eingereicht haben. Online liegen die Kosten bei ca. 15 Franken, schriftlich bei ca. 20 Franken. Wird die Frist für die Verlängerung nicht eingehalten, folgt eine kostenpflichtige Mahnung für ca. 60 Franken.

In Zürich ist die Fristverlängerung gratis. Sie kann hier auf der Seite der Steuerbehörden Zürich beantragt werden.