Krankheits- und Unfallkosten abziehen

Krankheits- und Unfallkosten von den Steuern abziehen!

Krankheits- und Unfallkosten sind steuerlich abziehbar, soweit sie 5% des Reineinkommens übersteigen. Abzugsfähig sind die eigenen Krankheitskosten, die Krankheitskosten der Kinder, für welche ein Kinderabzug zulässig ist, und die Krankheitskosten unterhaltener Personen. Abziehbar sind sämtliche Krankheitskosten, welche im entsprechenden Steuerjahr in Rechnung gestellt wurden und nicht von der Krankenkasse oder anderen übernommen werden. Allfällige Hilflosenentschädigungen sind anzurechnen
Die Krankheitskosten sind auf eine Zusammenstellung aufzuführen. Die entsprechenden Belege (Arztzeugnisse, Rechnungen, Krankenkassenbelege) müssen aufbewahrt werden, damit sie auf Verlangen eingereicht werden können. Krankheitskostenpauschalen sind nicht mehr vorgesehen, weil die meisten Krankheiten in so unterschiedlicher Form auftreten, dass sich Pauschalen nicht rechtfertigen.
Als abziehbare Krankheits- und Unfallkosten gelten Ausgaben für medizinische Behandlungen, welche die Wiederherstellung oder Erhaltung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bezwecken.
Von den Krankheits- und Unfallkosten sind die Lebenshaltungskosten zu unterscheiden. Lebenshaltungskosten sind nicht abziehbar.

Was Rentner bei der Steuererklärung beachten müssen

Pensioniereung – was nun?

Wer sich pensionieren lässt, hat meist weniger Einkommen. Die Annahme, dadurch sinke die Steuerlast, stimmt häufig nicht. Geht eine steuerpflichtige Person in Pension, bezieht sie ab diesem Zeitpunkt eine Rente oder Pension als Einkommen, das zu versteuern ist. Geht diese Person im Verlaufe des Jahres in Rente, d.h. während der Steuerperiode, dann deklariert sie beim Ausfüllen der Steuererklärung einerseits das Erwerbseinkommen bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, andererseits die neu ausbezahlte Rente und Pension einer Vorsorgeeinrichtung bis zum 31. Dezember des Steuerjahres.
Renten und Pensionen sind mit dem vollen Betrag zu deklarieren. Für Renten, die nicht zu 100% steuerbar sind, berechnet die Steuerverwaltung den steuerbaren Anteil der Rente von Amtes wegen. Der steuerbare Anteil wird in der Veranlagungsverfügung ausgewiesen. Neu fliessende Renten und Pensionen aus der 2. Säule sind immer zu 100% steuerbar.

Steuererklärung ausfüllen nach Todesfall

Steuern bei Todesfall

Bei verstorbenen Personen ist die Steuererklärung für die Zeit bis zum Todestag durch die Erben auszufüllen (sogenannte unterjährige Steuerpflicht). Beim Tod einer verheirateten Person werden die Eheleute bis zum Todestag gemeinsam veranlagt. Für die Zeit nach dem Todestag wird der überlebende Ehegatte separat veranlagt.
Ein Todesfall ist für die hinterbliebenen Familienangehörigen und Freunde der verstorbenen Person ein einschneidendes Ereignis. Diesem Umstand versucht die Steuerverwaltung Rechnung zu tragen, indem die Zustellung von Unterlagen jeweils erst nach einer Pietätsfrist von 30 Tagen erfolgt.
Der Todesfall löst bei der Steuerverwaltung in jedem Fall Handlungsbedarf aus. Er beendet nämlich die Steuerpflicht der verstorbenen Person. Deshalb besteht die Steuerpflicht nur während eines Teils des Jahres. Das bis zum Todestag erzielte Einkommen ist zu versteuern. Das Vermögen der verstorbenen Person wird anteilmässig bis zum Todestag besteuert.
Die Erbinnen und Erben haben eine Steuererklärung mit dem Einkommen der verstorbenen Person ab Beginn der Steuerperiode bis zum Todestag sowie mit dem Vermögen am Todestag einzureichen. Für die verstorbene Person erhalten die Erbinnen und Erben eine separate Steuerabrechnung.

Was ist die Quellensteuer?

Was ist eine Quellensteuer?

Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder L müssen in der Schweiz eine Quellensteuer bezahlen. In diesem Fall zieht der Arbeitgeber die anfallenden Steuerkosten direkt vom Lohn ab und es fallen für den ausländischen Arbeitnehmer keinerlei Zusatzaufwände an. Mit dem Quellensteuerabzug sind alle Steuerpflichten abgegolten, sofern das Bruttojahreseinkommen unter 120’000.- liegt.
Es ist möglich – unabhängig von der Höhe des Einkommens und des Vermögens -, eine sogenannte Quellensteuerkorrektur zu beantragen, damit ein gewisser Anteil der Quellensteuer zurückerstattet wird.
Es gibt zwei Fälle, in denen zusätzlich zur Quellensteuer auch noch eine normale Steuererklärung ausgefüllt werden muss:
-Wenn das Bruttojahreseinkommen mehr als 120’000.- beträgt, muss eine normale Steuererklärung – eine sogenannte nachträgliche Veranlagung – ausgefüllt werden. Dies gilt auch für Ehepaare: Sobald eine Person mehr als 120’000.- brutto verdient pro Jahr, muss das Ehepaar eine zusätzliche Steuererklärung ausfüllen.
-Wer Erträge aus Wertschriften, Liegenschaften, Alimenten oder Selbstständigkeit ausweisen kann oder Vermögen hat oder Lotterie-Gewinnen erwirtschaftet, muss in jedem Fall eine ergänzende Veranlagung vornehmen – unabhängig von der Höhe des Einkommens.

Soll man die Steuererklärung von einem Profi erledigen lassen?

Generell ist der Beizug eines Steuerberaters oder Treuhänders dann sinnvoll, wenn es sich um komplexe Steuerverhältnisse handelt. Etwa bei Teilselbstständigkeit, direkt nach dem Schritt in die Selbstständigkeit, nach definitiver Trennung oder Scheidung vom Ehepartner oder bei einer neuen Erbengemeinschaft. Als Laie weiss man in der Regel nicht, welche Werte wer wo einsetzen muss und ob und wo man Abzüge geltend machen kann. Ein Beispiel: Bis zur Erbteilung müssen alle Erben den Wert der Hinterlassenschaft anteilsmässig aufführen. Als Wert muss jedoch nicht der Steuerwert, sondern der Verkehrswert beim Zeitpunkt des Todes des Erblassers eingesetzt werden. Unter solchen Umständen ist es darum empfehlenswert, zumindest für das erste Jahr das Ausfüllen der Steuererklärung einem Profi zu übergeben. Anders bei einer einfachen Steuererklärung, etwa der eines unverheirateten Angestellten mit zwei, drei Bankkonti und ein, zwei Wertschriften. Bei Einzelfragen kann man sich auch direkt an den Steuerkommissär wenden.
Wer die Mühe nicht auf sich nehmen will und seine Unterlagen einem Steuerprofi übergibt, muss bei einfachen Fällen mit Honorarkosten von rund 200.- rechnen. Komplexere Steuersituationen kommen schnell auf 1000.- und mehr zu stehen.

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Die Befürchtung, nur Schulden zu erben, ist beim Beratungszentrum des Beobachters das meist gefragte Thema, wenn es um Fragen zur Erbausschlagung geht. Viel Zeit bleibt den Erben nicht: Sie müssen innert 3 Monate die Ausschlagung erklären. Wird die Frist verpasst, gilt die Erbschaft als angenommen: Die Erben werden Eigentümer der Nachlassgegenstände und haften mit ihrem Privatvermögen für alle bekannten und unbekannten Schulden der verstorbenen Person.

Oft kennen die Erben die finanzielle Situation der oder des Verstorbenen jedoch nicht. Es gilt also, sich rasch einen Überblick über die Finanzen zu verschaffen. Hierbei helfen in der Regel die letzte Steuererklärung und die aktuellen Kontoauszüge. Eine wichtige Informationsquelle ist auch das Betreibungsamt am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person. Der Betreibungsauszug zeigt, ob Betreibungen laufen oder gar Verlustscheine bestehen. Liegen Verlustscheine vor oder ist der Verstorbene kurz vor seinem Tod in Konkurs gefallen, ist es nicht nötig, das Erbe auszuschlagen. Erklärt in einem solchen Fall keiner der Erben, dass er die Erbschaft annimt, wird sie konkursamtlich liquidiert.

Bleibt die finanzielle Situation undurchsichtig, kann jeder Erbe die Aufnahme eines öffentliches Inventars verlangen. Das Begehren muss innert eines Monats bei der Behörde eingehen. Diese erlässt darauf einen Rechnungsruf und listet alle gemeldeten sowie die bekannten Schulden und die Vermögenswerte im Inventar auf. Erst nach Abschluss des Inventars müssen sich die Erben entscheiden, ob sie die Erbschaft ausschlagen, die amtliche Liquidation verlangen oder die Erbschaft unter öffentlichem Inventar oder vorbehaltslos annehmen wollen. Wenn sie die Erbschaft ausdrücklich nur unter öffentlichem Inventar annehmen, haften sie auch nur für die Schulden, die im Inventar aufgeführt sind – Wer diesen Aufwand scheut, kann sofort ausschlagen.

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Die Antwort lautet – Ja. Denn du profitierst von einer Gesetzesänderung. Seit dem Steuerjahr 2016 sind alle selbst finanzierten berufsorientierten Umschulungen, Aus- und Weiterbildungen abzugsfähig.

Bis und mit 2015 konnte man nur Weiterbildungskosten abziehen, die einen direkten Zusammenhang mit dem aktuell erzielten Erwerbseinkommen hatten. Sie galten als Gewinnungskosten und mussten bei den Berufsauslagen geltend gemacht werden.

Bis anhin gab es kantonale Unterschiede in der Handhabung. So kam es vor, dass Arbeitskollegen die Kosten der gleichen Weiterbildung in einem Kanton abziehen durften, im einem anderen aber nicht.

Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten möglich

Neu gibt es einen separaten Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten. Ein eigenes Erwerbseinkommen ist somit nicht mehr Voraussetzung, dies könnte etwa für Ehepaaren besonders attraktiv sein. Die Bedingung ist, dass man bereits über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Lehre, Matura usw.) verfügt. Weiter müsste man mit dem erlernten Wissen den Lebensunterhalt bestreiten können und wollen. Ausgeschlossen sind Hobbykurse, durch deren Abschluss die Bestreitung des Lebensunterhalts nicht möglich wäre.

Zugelassen sind Kosten bei der direkten Bundessteuer bis maximal 12’000 Franken pro Jahr. Die Kantone müssen die Abzüge für die Staatssteuern auch gewähren, können aber eigene Höchstbeträge festlegen. Ausbildungskosten, die vom Arbeitgeber getragen werden, muss man nicht mehr als Einkommen versteuern, egal, in welcher Höhe sie sind.

Die 10 besten Steuerparadiese

Die 10 besten Steuerparadiese!

Wohin, wenn man keine oder kaum Steuern zahlen will?

Steueroptimierung ist bei den Reichen nach wie vor ein Thema. Sie können ihr Vermögen zwar nicht mehr bei einer Schweizer Bank platzieren, um dem Fiskus in ihrer Heimat zu entgehen, aber sie können irgendwo auf der Welt Aufenthalter werden, wo die Steuerrate extrem tief ist oder schon gar keine Vermögens- oder Einkommenssteuern erhoben werden.

Da so ein Umzug nicht immer ganz einfach ist und die Vor- und Nachteile immer gut abgewogen werden müssen, haben sich dafür spezialisierte Dienstleister etabliert, welche sich „Relocaton“ nennen.

Einer davon ist Bradley Hackford, der seine Kunden in Bezug auf den Umzug in ein anderes Land, den Wechsel der Staatsbürgerschaft und den Kauf von Immobilien berät.

Er verfügt zu den entsprechenden Standorte auch über alle relevanten Informationen bezüglich Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten, Rechtssicherheit und politische Stabilität, Investmentmöglichkeiten und Erreichbarkeit.

Darum ist Bradley Hackford auch berufen, eine Rangliste der besten Steuerparadiese zu erstellen. Hier ist sie:

  • 1. Bahamas
  • 2. Andorra
  • 3. Monaco
  • 4. Bulgarien
  • 5. Panama
  • 6. Mauritius
  • 7. Dubai
  • 8. Guernsey
  • 9. Cayman Islands
  • 10. Schweiz

Tipps zur Steuererklärung

Tipps zur Steuererklärung

Folgende Tipps können helfen, das Ausfüllen der Steuererklärung zu vereinfachen:

  • Beschaffe dir rechtzeitig alle notwendigen Unterlagen (z.B. Lohnausweis, Bescheinigungen der Zinsgutschriften von Bankkonto, Postkonto usw., Schuldenverzeichnisse und Schuldzinsbescheinigungen).
  • Lies vor dem Ausfüllen der Steuererklärung die Wegleitung. Sie enthält Erläuterungen zu den verschiedenen Abschnitten der Steuererklärung.
  • Mach den Abzug für die Berufskosten (z.B. Fahrkosten zum Arbeitsort, Mehrkosten für auswärtige Verpflegung oder Kosten für Weiterbildung oder Umschulung).
  • Abziehbar sind die Kosten der berufsorientierten Aus- und Weiterbildung, einschliesslich der Umschulungskosten, bis zum Gesamtbetrag von 12’000 Franken, sofern ein erster Abschluss auf der Sekundarstufe II vorliegt (eidgenössisches Berufsattest, eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, Fachmittelschulen-Ausweis, Matur, Fachmatur).
  • Denk daran, die allgemeinen Abzüge vorzunehmen (z.B. Kosten für Krankenkassenprämien und Beiträge an die 2. und 3. Säule).
  • Neben den oben erwähnten Abzügen sind die vom Gesetz vorgesehenen Sozialabzüge (z.B. persönlicher Abzug) geltend zu machen.
  • Kantine, Essensbons: Betreibt dein Arbeitgeber eine Kantine oder gewährt Beiträge an die Verpflegung, kann in den meisten Fällen nur der halbe Abzug für auswärtige Verpflegung gemacht werden. Ist dies der Fall, findest du auch einen Hinweis auf deinem Lohnausweis.
  • Vergiss deine Unterschrift nicht!
  • Die Steuererklärung ist innert der angegebenen Frist mit den verlangten Beilagen einzureichen.

Sollten trotz allem noch Fragen auftauchen, kannst du dich jederzeit bei der kantonalen Steuerverwaltung oder bei der Gemeindeverwaltung informieren und dir beim Ausfüllen der Steuererklärung helfen lassen.

Wie werden meine Steuern bei einem Zuzug berechnet?

Wie werden meine Steuern bei einem Zuzug aus dem Ausland berechnet?

Steuerpflichtige, die aus dem Ausland in die Schweiz ziehen und hier ihren Wohnsitz begründen, werden sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Kantons- und Gemeindesteuern neu veranlagt.

Die Veranlagung erfolgt nach der Methode der Gegenwartsbemessung (Postnumerando-Bemessung), d.h. auf dem in der Schweiz vom Zuzugsdatum (Beginn der Steuerpflicht) bis zum 31. Dezember (Ende der Steuerperiode) verdienten Einkommen.

Wenn du Fragen zum Ausfüllen deiner Steuererklärung hast, kannst du dich jederzeit an deine Gemeinde wenden.

Wie gehe ich beim Ausfüllen der Steuererklärung vor?

Wie gehe ich beim Ausfüllen der Steuererklärung vor?

1. Vorbereiten

Bevor du mit dem Ausfüllen der Steuererklärung beginnst, solltest du alle Unterlagen zusammensuchen.

Die folgenden Dokumente solltest du vor dir haben, wenn du das Steuerformular ausfüllst:

  • Lohnausweis(e), Belege über Arbeitslosenversicherungstaggelder, Erwerbsausfallentschädigungen und/oder Rentenzahlungen
  • Endjahresbank- und -postkontoauszüge
  • Wertschriften
  • Quittungen der Kinderkrippe
  • Belege für Arbeitswegkosten und auswärtige Verpflegung
  • Belege über Weiterbildungskosten
  • Quittungen Ihrer Spenden
  • Belege für die selbst bezahlten Krankheitskosten
  • Belege über den Liegenschaftsunterhalt, Umbauten und Mieteinnahmen
  • Belege für Einzahlungen an die Säule 3a
  • Belege über Schulden
  • die Vorjahressteuererklärung
  • die letzte definitive Veranlagung
  • evtl. Beleg für Unterhaltszahlungen

Wer die Steuererklärung elektronisch ausfüllt, spart zusätzlich Zeit und Aufwand. Die dazu benötigte Software kann man vom Internet herunterladen oder beim Steueramt auf einer CD-ROM beziehen. Noch bequemer geht es, wenn du wie etwa in den Kantonen Zürich und Bern, die Steuererklärung online ausfüllen kannst.

2. Steuererklärung ausfüllen

Beginne mit den Zusatzformularen, die du einreichen musst. Die dort berechneten Totalbeträge überträgst du in die Steuererklärung. Anschliessend gehst du diese Punkt für Punkt durch. Wenn du die Steuererklärung elektronisch ausfüllst, folgst du am besten den Anweisungen und der Reihenfolge im Programm. Konsultiere deine letzte Steuererklärung und die letzte definitive Steuerrechnung. Dort siehst du, wie du es das letztes Mal gemacht hast und ob das Steueramt es so akzeptiert hat. Verstehst du etwas nicht, lese zuerst die Wegleitung. Bringt diese dich nicht weiter, wende dich an dein Steueramt, denn dieses ist verpflichtet, Auskunft zu erteilen. Gib alle Einkünfte und Vermögenswerte im In- und Ausland an. Steuerhinterziehung lohnt sich nicht.

3. Steuererklärung einreichen

Die Steuererklärung muss in der Regel bis Ende März unterschrieben und mit allen Beilagen bei der Steuerbehörde eingereicht werden. Kannst du diesen Termin nicht einhalten, stelle rechtzeitig ein Gesuch um Fristerstreckung. Damit das Gesuch bewilligt wird, muss die Verlängerung vor Fristablauf beantragt werden.

Merken

Was geschieht mit meiner Steuererklärung, nachdem ich sie ausgefüllt habe?

Was geschieht mit meiner Steuererklärung, nachdem ich sie ausgefüllt habe?

Seuererklärung fertig, was dann? Zuerst wird überprüft, ob die eingereichte Steuererklärung unterschrieben sowie vollständig und fristgerecht eingereicht worden ist. Anschliessend wird sie im elektronischen Veranlagungssystem erfasst und inhaltlich überprüft.

Sofern nötig nimmt die Steuerbehörde weitere Untersuchungen wie z.B. Einforderung von zusätzlichen Belegen vor. Danach setzt sie die Steuerfaktoren, d.h. das steuerbare Einkommen und Vermögen, fest.

Wird die Steuererklärung nicht rechtzeitig eingereicht, wird die steuerpflichtige Person gemahnt. Wenn sie trotz Mahnung ihre Steuererklärung nicht einreicht, werden ihre Steuerfaktoren nach Erfahrungszahlen, der Vermögensentwicklung und dem Lebensaufwand der steuerpflichtigen Person festgelegt, auch Ermessensveranlagung genannt. Zudem muss die steuerpflichtige Person wegen nicht Einreichung der Steuererklärung häufig eine Busse bezahlen.

Für mehr Informartion zum Ausfüllen deiner Steuererklärung kannst du dich an deine Gemeinde wenden!