Steuererklärung – Frist bei Einsprache, Rekurs oder Beschwerde

Bei der Steuererklärung sollten die Fristen zwingend beachtet werden.

Die Zeit des Ausfüllens der Steuererklärung und des Zusammensuchen von Dokumenten und Belegen ist bereits im Vollem Gange. Dabei ist oberstes Gebot: Fristen einhalten. Zum einen ist die Rede von der Einreichefrist, die in der Regel auf Ende März festgelegt ist. Diese kann man grundsätzlich verlängern, solange sie nocht nicht abgelaufen ist. Hingegen wer sich gar nicht meldet, riskiert eine Mahnung bis zu einer Busse. Doch dies ist nur eine der Fristen, welche zwingend beachtet werden müssen. Des Weiteren muss man auch die Frist für eine allfällige Einsprache, Rekurs oder Beschwerde beachten. Eine Nichtbeachtung kann ansonsten sehr teuer werden.

Die Einsprache kommt zum Zuge, wenn die Steuerveranlagung falsch oder man damit nicht zufrieden ist. Hier gilt eine Frist von 30 Tagen.  Die Einsprache ist kostenlos, wobei man einen begründeten, mit Belegen versehenen Antrag mit der gewünschten Anpassung beifügen muss.

Ein Rekurs und Beschwerde werden dann eingereicht, wenn man mit einem Einspracheentscheid nicht einverstanden ist. Auch hier gilt eine 30-tägige Frist. Hier sollte man aber aufpassen: Wer „verliert“, der muss die Gerichtskosten tragen. Daher sollte man genau abwägen, ob sich ein Risiko lohnt.

Des weiteren gibt es die Revision, welche man bei einer definitiv gewordenen Steuerveranlagung verlangen kann. Die Frist beträgt 90 Tage seit Entdecken des Revisionsgrundes und endet spästestens 10 Jahre nach Mitteilung des Entscheids. Revisionen gelten jedoch selten als erfolgreich. Oftmals argumentieren die Steuerbehörden, dass die Revision zu spät kommt und mit einer Einsprache hätte geltend gemacht werden können.

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Revolutionäre Mikrosteuer – Bald Volksinitiative

Die Mikrosteuer soll das Steuersystem vereinfachen und mehr Geld einbringen.

Die Mikrosteuer soll das Steuersystem vereinfachen und mehr Geld einbringen.

Bezüglich den Steuersystemen gibt es zahlreiche unterschiedliche Meinungen und Vorschläge für Revisionen. So finden Einige, dass das heutige Steuer- und Abgabesystem zu bürokratisch, komplex und somit definitiv revisionsbedürftig sei. Aufgrund dessen wird eine neueste Änderung als Vorschlag in Form einer Volksinitative angekündigt: Die Mikrosteuer. Die Mikrosteuer ist eine automatisch erhobene Steuer auf alle elektronische Transaktionen und soll schrittweise alle Steuern ersetzen. Die soll die Effizienz steigern und ist gemäss Initianten zudem auch zeitgemäss und deutlich einfacher als das jetzige Steuersystem.

So sollen auf sämtlichen elektronischen Zahlungen automatisch 0,2 Prozent Steuern erhoben werden, statt wie jetzt Unternehmen und Haushalte mit Steuern zu belasten. Das soll die Steuereinahmen gemäss Initianten gar erhöhen, da der elektronische Zahlungsverkehr in der Schweiz heute 100’000 Milliarden Franken erreiche und somit Steuereinahmen von über 200 Milliarden daraus resultieren würden, was die heutigen Steuereinahmen bei Weitem übersteigt. So soll nicht mehr die Arbeit und der Lohn besteuert werden, sondern die einzelnen Geldtransaktionen.

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