Glücksspiel gewonnen: Achtung bei der Steuererklärung

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Wenn man im Casino Geld gewinnt, egal welchen Betrag, muss man dies beim Ausfüllen der Steuererklärung nicht angeben. Gewinnt man jedoch in Glücksspielen wie beispielsweise Lotto oder in Sportwetten (bekannt als Totospiele), muss dies der Steuerbehörde angegeben werden. Sowohl Gewinne aus der Schweiz, als auch aus dem Ausland müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung eingetragen werden. 35% des Gewinns sind dem Veranstalter der Lotterie zu überweisen. Dies zählt zur sogenannten Verrechnungssteuer an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Diese Verrechnungssteuer wird bei korrekter Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung wieder zurückerstattet.
Die Steuersätze und steuerfreien Gewinne können je nach Kanton abweichen. In vielen Kantonen gilt: Lotteriegewinne bis zu einem Betrag von 1‘000.- sind sowohl bei den Staats-und Gemeindesteuern als auch bei der Bundessteuer steuerfrei. Die oben genannte Verrechnungssteuer fällt bei Gewinnsummen unter 1’000.- ebenfalls weg. Gewinnt man beispielsweise ein Auto, so wird dies bei der Vermögenssteuer in der Steuererklärung angegeben.

Was passiert wenn ich meine Steuern nicht zahlen kann?

Grundsätzlich gilt: Die Steuerrechnung muss bezahlt werden, man kommt nicht drum herum!

Wenn man die Steuerschulden nicht begleichen kann, sollte man so früh wie möglich um eine Ratenzahlung bitten. Die Steuerfristen kann man jedoch nicht beliebig lange hinauszögern. Im Kanton Zürich beispielsweise muss der Steuerbetrag innerhalb von 6 Monaten beglichen werden, ausser man kann beweisen, dass höhere Raten den Steuerzahler unter das betreibungsrechtliche Existenzminimum drücken würden.

Eine Erlassung der Steuer ist nur in folgenden Situationen möglich:  wenn die Bezahlung unverschuldet wegen besonderer Umstände wie etwa Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfall oder nach einer Scheidung eine unzumutbare Einschränkung der Lebenshaltung zur Folge hätte und der Steuerpflichtige über keinerlei Ersparnisse (dazu gehört auch Wohneigentum) verfügt. Doch wer glaubt, er könne sich vor der Zahlung seiner Steuern drücken, hat sich geschnitten. Den Steuerämtern stehen umfassende Massnahmen zur Verfügung, fällige Steuerschulden einzutreiben – von der Zwangseinschätzung bis zu Betreibung und Lohnpfändung. Nur wo es wirklich nichts zu holen gibt, kann in Ausnahmefällen ein Steuererlassverfügt werden.

Was versteht man unter Kopfsteuer?

Die Kopfsteuer bezeichnet eine Steuer, welche von jeder Person unabhängig von deren Einkommen, Vermögen oder sonstiger persönlicher Merkmale entrichtet werden muss.
Der Vorteil der Kopfsteuer liegt darin, dass sie die effizienteste aller Steuerformen ist. Einerseits werden die Anreize für die wirtschaftliche Aktivität nicht verzerrt, da der Steuerbetrag unabhängig von individuellen Merkmalen und Entscheidungen stets gleich hoch ausfällt. Andererseits ist die Kopfsteuer aufgrund ihrer Einfachheit mit einem niedrigen administrativen Aufwand für die Steuerpflichtigen und die Steuerbehörden verbunden.
Der Nachteil der Kopfsteuer ist jedoch, dass sie von sämtlichen Bevölkerungsschichten genau den gleichen absoluten Steuerbetrag fordert und nicht nach Leistungsfähigkeit unterscheidet. Dadurch fällt die relative Steuerbelastung für Personen mit einem tiefen Einkommen höher aus als für Personen mit einem hohen Einkommen. Dies wird oft als sozial ungerecht kritisiert.
In der Schweiz wird die Kopfsteuer als „Personalsteuer“ bezeichnet und wird von einigen Kantonen erhoben. Trägt man also bei der Steuererklärung kein Vermögen ein, so wird man dennoch oft eine Kopfsteuer von zwischen 10 und 60 Franken an die Gemeinde bezahlen müssen.

Muss ich die provisorische Steuerrechnung begleichen?

Man hat noch gar nicht die Steuererklärung ausgefüllt und schon ist die provisorische Steuerrechnung im Briefkasten. Doch viele Gemeindesteuerämter sind dazu verpflichtet eine provisorische Steuerrechnung zu verschicken. Denn natürliche und juristische Personen sind nicht erst dann steuerpflichtig, wenn sie die Steuererklärung eingereicht haben und eingeschätzt worden sind. Prinzipiell handelt es sich bei Steuerschulden um ein Dauerschuldverhältnis. Allerdings ist die provisorische Rechnung lediglich eine Zahlungsempfehlung. Die provisorische Steuerrechnung könnte theoretisch gar ignoriert werden – dies ist jedoch nicht zu empfehlen. Wenn man auf die definitive Steuerrechnung nach dem Ausfüllen der Steuererklärung wartet, so muss man den gesamten Betrag innert 30 Tagen begleichen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit mehr oder weniger für die provisorische Steuerrechnung einzuzahlen. Die Idee hinter der provisorischen Steuerrechnung ist, dass die Steuerpflichtigen im Vorfeld wissen, was in etwa auf sie zukommt und sie so ihr Haushaltsbudget besser planen können.

Weniger Lohn und doch mehr Steuern – wie geht das?

Ist es möglich, dass man bei der Steuererklärung weniger Lohn angibt als die Jahre zuvor und dennoch die Steuerrechnung höher erscheint?

Die Höhe der Steuerrechnung ist nicht nur vom Jahreseinkommen abhängig. Auch andere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Ist beispielsweise das Einzahlen in die dritte Säule tiefer als im Vorjahr, so kann es sein, dass man mehr Steuern zahlt als bisher, da das Steuerbare Einkommen höher ist. Beim Ausfüllen der Steuern, kann man auch den Arbeitsweg angeben. Hat sich dieser im letzten Jahr verkürzt, so wird die Steuerrechnung höher ausfallen. Die Steuerrechnung erhöhen kann auch ein Umzug in eine andere Gemeinde. Ein weiterer Fall, der die Steuern in die Höhe treiben kann ist eine Scheidung, denn heutzutage zahlen Ehepaar tendenziell weniger Steuern. Deshalb lohnt es sich, die Steuern sorgfältig auszufüllen und mit dem Vorjahr zu vergleichen.

Bitcoins – Wie wird die Kryptowährung versteuert?

Kryptowährung versteuern

Der Wert und Bekanntheitsgrad der Bitcoins ist in letzter Zeit sehr gestiegen. Doch wie soll man dieses Vermögen bei der Steuererklärung ausfüllen? Bei einer digitalen Währung handelt es sich steuerrechtlich um ein geldwertes Recht an einer Sache, das zum Reinvermögen zählt. In der Steuererklärung müssen Bitcoins als Vermögen deklariert werden. Bei natürlichen Personen werden sie von den Steuerämtern wie herkömmliche Fremdwährungen behandelt. Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV berechnet seit fünf Jahren einen Kurswert aus dem Durchschnitt der Kurse an verschiedenen Handelsplattformen.

Wo das Bitcoin-Vermögen in der Steuererklärung ausgefüllt werden muss, ist von Kanton zu Kanton verschieden. In St. Gallen, Luzern, Bern und Zug beispielsweise muss es im Wertschriftenverzeichnis aufgeführt werden. Im Kanton Basel-Stadt hingegen unter dem Titel «Bargeld, Edelmetalle und übrige Vermögenswerte». Der Nachweis des Bitcoin-Bestands kann mithilfe einer Kopie der Wallets, der digitalen Geldbörsen, erbracht werden.

Steuern und Familie – Die Vor-und Nachteile

Steuern und Familie – Die Vor-und Nachteile

Wenn man verheiratet ist, wird das Einkommen des Ehepaares zusammen gerechnet und man ist schlechter gestellt als Unverheiratete, da die Steuerabgaben höher sind. Umgangssprachlich wird dies Heiratsstrafe genannt. Wenn man jedoch Kinder hat, soll das bei der Steuererklärung ausgefüllt werden, denn man bekommt pro Kind Kinderabzug. Wenn die Kinder bereits volljährig sind aber noch in Ausbildung, wird der Kinderabzug ebenfalls geltend gemacht. Dies kann jedoch von Kanton zu Kanton variieren: Der Kanton Aargau unterscheidet nicht zwischen Erst- und Zweit­ausbildung. Bern und Zürich schon. Bei den Abzügen herrscht Kantönligeist.

Ein zusätzlicher Abzug von 251 Franken pro Kind wird am Schluss der Steuererklärung gerechnet. Das ist der Elterntarif und findet bei Paaren, die mit Kindern zusammenleben und deren Unterhalt sorgen, Anwendung.

Verheiratet oder nicht, Kinder oder keine Kinder: beim Ausfüllen der Steuererklärung kommt’s drauf an!

Immobilieneigentum – wie muss ich die Steuern aufüllen?

Immobilieneigentum – wie muss ich die Steuern aufüllen?

Wenn man ein Haus oder eine Wohnung gekauft hat, muss man seine Immobilie beim Bund und beim Kanton versteuern. Die theoretische Einnahme der Vermietung der Immobilien ist der sogenannte Eigenmietwert und wird als fiktives Einkommen gehandhabt. Der Eigenmietwert richtet sich in den meisten Kantonen nach der Marktmiete.

Hat man eine Hypothek aufgenommen, um den Erwerb der Immobilie zu finanzieren, kann man die Schuldzinsen von den Steuern abziehen. Beim Ausfüllen der Steuererklärung wird die Hypothekarschuld angegeben und kann je nach Höhe die Steuerrechnung erheblich entlasten. Deshalb macht es von der Seite der Steuerabgabe Sinn, dass die Hypothek möglichst hoch ausfällt. Ein weiterer für Wohneigentumsbesitzer ist es, dass man in der Steuererklärung auch die Unterhaltskosten einbringen kann, und diese so von den Steuern abgezogen werden. Dabei darf man in allen Kantonen jedes Jahr wählen, ob man die effektiven Kosten oder einen Pauschalabzug von der Steuerrechnung abziehen möchte

Immobilien muss man auch als Vermögen versteuern. Der Steuerwert wird von der kantonalen Steuerverwaltung eingeschätzt und beträgt in der Regel 60 bis 90 Prozent des Kaufpreises. Vom steuerbaren Vermögen darf man die Schulden wie zum Beispiel Hypothekarkredite in der Steuererklärung ausfüllen und abziehen. Bei sehr vermögenden Personen fällt der Besitz von Immobilien auch bei der Vermögenssteuer ins Gewicht, sonst sind die Auswirkungen eher gering.

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Im Glücksspiel gewonnen? Was bei der Steuererklärung zu beachten ist

Wenn man im Casino Geld gewinnt, egal welchen Betrag, muss man dies beim Ausfüllen der Steuererklärung nicht angeben. Gewinnt man jedoch in Glücksspielen wie beispielsweise Lotto oder in Sportwetten (bekannt als Totospiele), muss dies der Steuerbehörde angegeben werden. Sowohl Gewinne aus der Schweiz, als auch aus dem Ausland müssen beim Ausfüllen der Steuererklärung eingetragen werden. 35% des Gewinns sind dem Veranstalter der Lotterie zu überweisen. Dies zählt zur sogenannten Verrechnungssteuer an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Diese Verrechnungssteuer wird bei korrekter Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung wieder zurückerstattet.

Die Steuersätze und steuerfreien Gewinne können je nach Kanton abweichen. In vielen Kantonen gilt: Lotteriegewinne bis zu einem Betrag von 1‘000.- sind sowohl bei den Staats-und Gemeindesteuern als auch bei der Bundessteuer steuerfrei. Die oben genannte Verrechnungssteuer fällt bei Gewinnsummen unter 1’000.- ebenfalls weg. Gewinnt man beispielsweise ein Auto, so wird dies bei der Vermögenssteuer in der Steuererklärung angegeben.

Letztes Jahr wurde im Nationalrat diskutiert, ob Glückspilze, die in der Lotterie gewinnen, ebenfalls von den Steuerabgaben verschont werden sollten. Bisher wurden keine Änderungen am Geldspielgesetz vorgenommen – es lohnt sich aber bestimmt, da ein Auge drauf zu haben und bei Änderungen die Steuer entsprechend auszufüllen.

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Was tun, um keine Schulden zu erben?

Die Befürchtung, nur Schulden zu erben, ist beim Beratungszentrum des Beobachters das meist gefragte Thema, wenn es um Fragen zur Erbausschlagung geht. Viel Zeit bleibt den Erben nicht: Sie müssen innert 3 Monate die Ausschlagung erklären. Wird die Frist verpasst, gilt die Erbschaft als angenommen: Die Erben werden Eigentümer der Nachlassgegenstände und haften mit ihrem Privatvermögen für alle bekannten und unbekannten Schulden der verstorbenen Person.

Oft kennen die Erben die finanzielle Situation der oder des Verstorbenen jedoch nicht. Es gilt also, sich rasch einen Überblick über die Finanzen zu verschaffen. Hierbei helfen in der Regel die letzte Steuererklärung und die aktuellen Kontoauszüge. Eine wichtige Informationsquelle ist auch das Betreibungsamt am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person. Der Betreibungsauszug zeigt, ob Betreibungen laufen oder gar Verlustscheine bestehen. Liegen Verlustscheine vor oder ist der Verstorbene kurz vor seinem Tod in Konkurs gefallen, ist es nicht nötig, das Erbe auszuschlagen. Erklärt in einem solchen Fall keiner der Erben, dass er die Erbschaft annimt, wird sie konkursamtlich liquidiert.

Bleibt die finanzielle Situation undurchsichtig, kann jeder Erbe die Aufnahme eines öffentliches Inventars verlangen. Das Begehren muss innert eines Monats bei der Behörde eingehen. Diese erlässt darauf einen Rechnungsruf und listet alle gemeldeten sowie die bekannten Schulden und die Vermögenswerte im Inventar auf. Erst nach Abschluss des Inventars müssen sich die Erben entscheiden, ob sie die Erbschaft ausschlagen, die amtliche Liquidation verlangen oder die Erbschaft unter öffentlichem Inventar oder vorbehaltslos annehmen wollen. Wenn sie die Erbschaft ausdrücklich nur unter öffentlichem Inventar annehmen, haften sie auch nur für die Schulden, die im Inventar aufgeführt sind – Wer diesen Aufwand scheut, kann sofort ausschlagen.

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Kann ich die berufliche Weiterbildung abziehen?

Die Antwort lautet – Ja. Denn du profitierst von einer Gesetzesänderung. Seit dem Steuerjahr 2016 sind alle selbst finanzierten berufsorientierten Umschulungen, Aus- und Weiterbildungen abzugsfähig.

Bis und mit 2015 konnte man nur Weiterbildungskosten abziehen, die einen direkten Zusammenhang mit dem aktuell erzielten Erwerbseinkommen hatten. Sie galten als Gewinnungskosten und mussten bei den Berufsauslagen geltend gemacht werden.

Bis anhin gab es kantonale Unterschiede in der Handhabung. So kam es vor, dass Arbeitskollegen die Kosten der gleichen Weiterbildung in einem Kanton abziehen durften, im einem anderen aber nicht.

Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten möglich

Neu gibt es einen separaten Steuerabzug ausserhalb der Berufskosten. Ein eigenes Erwerbseinkommen ist somit nicht mehr Voraussetzung, dies könnte etwa für Ehepaaren besonders attraktiv sein. Die Bedingung ist, dass man bereits über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Lehre, Matura usw.) verfügt. Weiter müsste man mit dem erlernten Wissen den Lebensunterhalt bestreiten können und wollen. Ausgeschlossen sind Hobbykurse, durch deren Abschluss die Bestreitung des Lebensunterhalts nicht möglich wäre.

Zugelassen sind Kosten bei der direkten Bundessteuer bis maximal 12’000 Franken pro Jahr. Die Kantone müssen die Abzüge für die Staatssteuern auch gewähren, können aber eigene Höchstbeträge festlegen. Ausbildungskosten, die vom Arbeitgeber getragen werden, muss man nicht mehr als Einkommen versteuern, egal, in welcher Höhe sie sind.

Die 10 besten Steuerparadiese

Die 10 besten Steuerparadiese!

Wohin, wenn man keine oder kaum Steuern zahlen will?

Steueroptimierung ist bei den Reichen nach wie vor ein Thema. Sie können ihr Vermögen zwar nicht mehr bei einer Schweizer Bank platzieren, um dem Fiskus in ihrer Heimat zu entgehen, aber sie können irgendwo auf der Welt Aufenthalter werden, wo die Steuerrate extrem tief ist oder schon gar keine Vermögens- oder Einkommenssteuern erhoben werden.

Da so ein Umzug nicht immer ganz einfach ist und die Vor- und Nachteile immer gut abgewogen werden müssen, haben sich dafür spezialisierte Dienstleister etabliert, welche sich „Relocaton“ nennen.

Einer davon ist Bradley Hackford, der seine Kunden in Bezug auf den Umzug in ein anderes Land, den Wechsel der Staatsbürgerschaft und den Kauf von Immobilien berät.

Er verfügt zu den entsprechenden Standorte auch über alle relevanten Informationen bezüglich Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten, Rechtssicherheit und politische Stabilität, Investmentmöglichkeiten und Erreichbarkeit.

Darum ist Bradley Hackford auch berufen, eine Rangliste der besten Steuerparadiese zu erstellen. Hier ist sie:

  • 1. Bahamas
  • 2. Andorra
  • 3. Monaco
  • 4. Bulgarien
  • 5. Panama
  • 6. Mauritius
  • 7. Dubai
  • 8. Guernsey
  • 9. Cayman Islands
  • 10. Schweiz