Wie erhebe ich Einspruch gegen zu hohe Steuern?

Einsprache gegen zu hohe Steuern

Gegen falsche Steuerbescheide kann man sich wehren. Doch gilt es, Fristen und Vorschriften einzuhalten. Hat die Steuerbehörde keine Einwände gegen die ausgefüllte Steuererklärung, erhält der Steuerpflichtige in der Regel die definitive Schlussrechnung. Hat die Behörde punktuell Änderungen gegenüber der Steuererklärung vorgenommen, erhält der Steuerpflichtige einen Einschätzungsentscheid.
Die Einsprache gegen den Einschätzungsentscheid – mancherorts auch Veranlagungsverfügung genannt – muss innerhalb von 30 Tagen schriftlich und per Einschreiben erfolgen. Die Einsprache muss aus einem Antrag, also einer Forderung, sowie einer Begründung bestehen. Beweismittel sind beizulegen. Einsprachen sind in der Regel unentgeltlich. Davon ausgenommen sind nur solche bei grobem Verschulden – zum Beispiel, wenn man keine Steuererklärung eingereicht hat und sich deshalb verspätet gegen die Einschätzung der Steuerverwaltung wehren will.
Nach Ablauf der 30-tägigen Frist sind Einsprachen nur noch bei begründeter Verhinderung wie schwere Krankheit und Landesabwesenheit möglich. Das Resultat der zweiten Prüfung wird dem Steuerpflichtigen in einem Einspracheentscheid mitgeteilt.

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